Posts mit dem Label Kreuzfahrten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kreuzfahrten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 10. Februar 2016

Ostseekreuzfahrt - ein Reisebericht



Im Hafen von Kiel begann eine wirklich wunderschöne Reise - hier startete unsere Ostseekreuzfahrt. Diese führte uns über Nacht direkt zur Hauptstadt von Schweden - nach Stockholm. In den frühen Morgenstunden begleitete uns unser Lotse durch die Schären - ein wirklich faszinierendes Erlebnis auf dem Schiff. Fast auf jeder, der kleinen Schären befinden sich Häuer, die zum Teil fast die ganze Fläche der kleinen Inseln einnehmen. Durch den Morgentau und dem Nebel mit den ersten Sonnenstrahlen ein wunderbares und beeindruckendes Naturschauspiel. An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass wir fast auf allen Tagen unserer Reise ein traumhaftes Wetter während unserer Ostseekreuzfahrt hatten - und das im Mai! Den Aufenthalt in Stockholm selbst, durchlebten wir mit einer zweistündigen Stadtrundfahrt und einem Besuch des Gebäudes, in der die Nobel-Preise verliehen werden. Für Stockholm selbst war dies ein relativ kurzer Stopp, wo man den Flair der Stadt und seine kulturellen Schätze nicht in diesem Zeitrahmen entsprechenden ausschöpfen kann. 
(Schären vor Stockholm)


Weiter trug uns das Schiff, bei strahlendem Sonnenschein am dritten Tag unserer Ostseekreuzfahrt auf See, Richtung Tallin - der Hauptstadt von Estland, wo wir eine Altstadtbesichtigung unternehmen. Hier konnte man vielerorts noch die deutschen Wurzeln durch Inschriften an Häusern und Straßennamen erkennen. Die komplette Altstadt wurde restauriert und bildet mit den schmalen Gassen und kleinen Geschäften einen urigen und zugleich gemütlichen Eindruck. Durch die Reiseleitung erfuhren wir so einiges über geschichtliche Hintergründe der Stadt und des Landes. Ein wirklich empfehlenswerter Ausflug.

Aber Kreuzfahrten bedeuten nicht nur kulturelle Reisehighlights, sondern auch kulinarische Genüsse. Sämtliche Speisen und Getränke an Bord waren sehr gut und man konnte zu verschiedenen Urzeit (eigentlich fast rund um die Uhr) gutes Essen genießen. Die Verpflegung an Bord ist nichts für Schlankheitsbewusste oder jene die abnehmen wollen. Aber was soll’s - schließlich ist man im Urlaub und sollte auch dies genießen.

In den folgenden zwei Tagen stand St. Petersburg in Russland auf unserem Kreuzfahrtprogramm dieser Ostseekreuzfahrt, wo es sehr viele kulturelle Höhepunkte zu bestaunen gab. Der absolute Höhepunkt war natürlich der Katharinenpalast von Peter dem Großen mit seiner riesigen Parkanlage und den zahlreichen, unterschiedlichen Brunnen mit goldenem Glanz, dem wiederaufgebauten Bernsteinzimmer und dem prunkvollen Baustil, vergangener Zeiten. Neben dem Katharinenpalast, konnten wir sehr viele Eindrücke aus St. Petersburg mitnehmen, wie z. B. die Eremitage, die Peter und Paul Kirche, zahlreiche Denkmäler, den Panzerkreuzer Aurora und vieles mehr. Um die wichtigsten Einrichtungen von St. Petersburg kennenzulernen reichen zwei Tage aus, wenn man jedoch weitere geschichtliche Einblicke bekommen möchte, sollte man einen längeren Aufenthalt einplanen. Wobei nicht alle Ostseekreuzfahrten gleich zwei Tage in St. Petersburg eingeplant haben. Dies sollte man bei der Wahl der richtigen Ostseekreuzfahrt bedenken.
(Peterhof in St. Petersburg)


Auf unserer weiteren Ostseekreuzfahrt machten wir auch noch Halt in Riga, der Hauptstadt von Lettland. Hier konnten wir den Dom zu Riga, die Rolandsstatue, die Orthodoxe Kathedrale, die Petrikirche und das Schwarzhäupterhaus auf unserer Stadtrundfahrt sehen. 

Die nächste Station dieser Ostseekreuzfahrt führte uns nach Klaipeda in Litauen, wo wir uns die Kurische Nehrung ansahen - mit einem guten Mittagessen verbunden. 

Der letzte Höhepunkt unserer Ostseekreuzfahrt war Gydina (Danzig) in Polen, der mit einem Stadtrundgang in Danzig verbunden war und einem Ausflug zur Marienburg, wo wir Einblicke in die Ritterzeit bekamen. Der Ausflug zur Marienburg ist ein Muss, wenn man in Danzig Halt macht. 
(Marienburg)


Unser Fazit: Unsere Ostseekreuzfahrt war wirklich wunderschön und beeindruckend. Wer sich für Geschichte und Kulturen interessiert muss diese Kreuzfahrt auf derOstsee einfach selbst erleben.

Donnerstag, 30. April 2015

MS HAMBURG - Kreuzfahrt in der Ägäis



Nach einer wunderbar entspannten Anreise mit unserem Lufthansa Flug am Morgen, erreichten wir gegen 14 Uhr den Flughafen Athen, wo nach der Gepäckausgabe auch schon eine Dame mit einem "MS HAMBURG" Schild auf uns wartete. So wussten wir direkt wie wir zu unserem Transfer gelangen, und mussten nicht lange suchen. Auf unserer Fahrt vom Flughafen zum Hafen in Piräus erhielten wir einige Informationen zur Stadtgeschichte Athens durch eine erfahrene Reiseleitung. Am Hafen angekommen wurde unser Gepäck aufs Schiff gebracht und wir konnten sehr schnell nach Eintauschen des Ausweises bzw. Reisepasses gegen die Bordkarte, und Handgepäckkontrolle an Bord gehen. Dort wurde jeder zu seiner Kabine begleitet, wo das Gepäck bereits bereitstand.
Da wir erst um Mitternacht ablegten um nach Santorin weiterzufahren, machten wir uns noch einmal auf den Weg in die Innenstadt Athens. Vom Hafen in Piräus ist es nicht sehr weit zur nächsten Bushaltestelle. Per Bus gelangt man an die Metro Station, von welcher aus man dann bequem in die Innenstadt kommt.
Da wir uns dazu entschieden hatten zur Metro zu laufen um das Wetter zu genießen hatten wir natürlich nicht mehr ganz so viel Zeit in Athen selbst. So entschlossen wir uns kurz über die Einkaufsstraße am Syntagma Platz zu schlendern und uns noch in ein kleines Restaurant zu setzen um etwas Landestypisches zu essen, und natürlich einen Ouzo zu trinken.
Nach unserer Rückkehr gingen wir noch kurz eine Runde übers Schiff und danach machten wir es uns in unserer Kabine noch ein wenig gemütlich. Durch die wunderschönen, großen Bullaugen unserer Kabine konnten wir sehen, wie wir aus dem Hafen ausliefen.
TIPP: In Griechenland wird Ihnen in Bars, Cafés, Restaurants und Tavernen meistens ein Glas Leitungswasser kostenfrei angeboten. Dem Leitungswasser ist immer sehr viel Chlor zugegeben - seien sie daher vorsichtig! Selbiges gilt für Eiswürfel in offenen Getränken.

Am nächsten Morgen wurden wir von der griechischen Sonne wachgeküsst, da wir unseren Verdunkelungsrollo nicht geschlossen hatten. Der Blick nach draußen und auf die Fernsehübertragung der Vorauskamera machte neugierig, deshalb machten wir uns schnell fertig und dann ging es zum Frühstück in den Palmengarten. Eine reiche Auswahl an warmen und kalten sowie süßen und auch herzhaften Speisen ist hier zu finden. Zudem gibt es Tee, Kaffee, Wasser, Sekt und diverse Säfte am Buffet. Je nach Wetterlage und Lust haben Sie die Möglichkeit drinnen oder draußen auf dem Sonnendeck zu frühstücken.
Um den Gästen die Einfahrt in den beeindruckenden Krater von Santorin noch zu versüßen gab es Freibier auf dem Sonnendeck. Wer wollte hatte zwischen Frühstück und Mittagessen Zeit sich beim Friseur, in der Sauna oder bei einer Massage verwöhnen zu lassen, sich im bordeigenen Fitnessraum etwas auszupowern oder gemütlich eine Runde schwimmen zu gehen. Wir entschieden uns, die wunderbare Aussicht zu genießen, denn die steilen Felsküsten mit den kleinen weißen Dörfchen dazwischen sind natürlich ein einmaliger Anblick.
Santorin

Das Mittagessen im Palmengarten - welcher direkt an das Sonnendeck angrenzt - beinhaltete für diesen Tag passenderweise unter anderem typische Deutsche Gerichte wie Sauerkraut, Weißwurst, Kartoffelsalat und Spanferkel.
Angekommen im Inneren des Kraters gingen wir vor Anker. Die MS Hamburg muss - wie alle anderen Schiffe auch - mitten im Krater vor Anker gehen und die Passagiere müssen mit Tenderbooten an Land gebracht werden, da die Gewässer nur sehr flach sind. Dies ist jedoch kein Minuspunkt - nein im Gegenteil! Von den kleinen Booten aus bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf die "Cable Cars", die Insel und die MS Hamburg selbst. Um vom Hafen in die Hauptstadt Thira zu kommen haben Sie die Möglichkeit die Treppenstufen zu nehmen oder mit den "Cable Cars" zu fahren.  Die "Cable Cars" sind die Gondeln der Seilbahn die sehr steil innerhalb von 2 Minuten zur oberen Station führt. Von hier aus kann man durch die kleinen verwinkelten Gassen der Hauptstadt schlendern. Der wunderbare Ausblick auf die weiße Stadt die in den Fels hinein gebaut wurde ist einzigartig. Die Insel verströmt einen ganz eigenen Zauber.
Mit dem letzten Tenderboot verließen wir die zauberhafte weiße Insel Santorin und gingen wieder an Bord der MS Hamburg. Nachdem wir uns umgezogen hatten gingen wir in das Restaurant um dort zu Abend zu essen. Im Restaurant können Sie aus verschiedenen Varianten Ihr ganz persönliches Menü zusammenstellen.
Nach dem Abendessen bieten sich die Lounge und der Palmengarten noch für einen Drink an. Im Palmengarten können sie ein wenig das Tanzbein schwingen während Sie in der Lounge mit wechselnden Shows unterhalten werden.
TIPP: Achten Sie im Tagesprogramm auf den Cocktail des Tages - hier wird immer ein alkoholfreier und ein alkoholhaltiger Cocktail vorgestellt welchen Sie dann am Abend zu einem vergünstigten Preis probieren können.

Am nächsten Morgen legten wir in Kusadasi an. Über Nacht waren wir von der griechischen Inselwelt an die türkische Westküste gefahren. Nach einem leckeren Frühstück begann der Tag für uns mit einem Ausflug nach Ephesus. Ephesus war früher eine der größten griechischen Städte. Heute kann man hier die Überreste der ehemaligen Stadt erkunden. Von einfachen Säulen, welche Bestandteil einer Basilika waren, über Eingangsbögen von Tempeln, Marktplätze und Statuen bis hin zur berühmten Fassade der Celsus Bibliothek und des riesigen halben Amphi-Theaters gibt es hier viel zu sehen.
Ephesus
 
Nach dem Ausflug zog es uns noch einmal in die Stadt. Wer shoppen gehen möchte kann dies hier wunderbar tun. Zahlreiche Läden bieten so ziemlich alles was man sich vorstellen kann.
TIPP: Gehen Sie nicht auf den genannten Preis des Händlers ein! Die Verkäufer erkennen genau wer Tourist ist und verlangen dementsprechende Preise. Seien Sie frech und nennen ihm einen viel niedrigeren Preis als Sie eigentlich zahlen möchten  - so kommen Sie im Endeffekt auf die gewünschte Summe! Und Sie können hier in Euro bezahlen!
Promenade in Kusadasi
Am vierten Tag machte die MS Hamburg in Dikili fest. Dieser Halt dient als Ausgangspunkt für den Ausflug zur Besichtigung des antiken Pergamon. Die Stadt Dikili selbst ist leider nicht besonders hübsch anzusehen.
Da wir den Ausflug zum antiken Pergamon nicht mitgemacht hatten haben wir uns an diesem Tag dem Fitnessraum und dem Pool gewidmet. Auch den Nachmittag auf See verbrachten wir auf dem Sonnendeck wie ziemlich alle anderen Passagiere auch, was jedoch nicht weiter schlimm war, denn es sind ausreichend Platz und Liegen vorhanden.
TIPP: Nutzen Sie an Seetagen das vielfältige Bordangebot! Es werden auch tagsüber Unterhaltungsmöglichkeiten wie Vorträge, Bingo oder Shuffleboard angeboten.

Für den fünften Tag stand vormittags Mudanya auf dem Programm. Mudanya dient dem Ausflug nach Bursa - der viertgrößten Stadt der Türkei. Doch auch Mudanya selbst ist einen Spaziergang wert. Es ist ein kleines Hafenstädtchen mit versteckten hübschen Flecken. Nach unserem Spaziergang bis zum Yachthafen haben wir uns noch in ein kleines Teehaus gesetzt und einen türkischen Apfeltee getrunken. Zum Abschluss haben wir noch den Obst- und Gemüsebasar mit einer Vielzahl an frischem und buntem Obst und Gemüse besucht.
TIPP: Türkischen Apfel- oder schwarzen Tee trinken und frische Früchte auf dem Basar mitnehmen - einfach lecker!
Nachmittags hatten wir noch einmal Zeit das schöne Wetter an Deck auf See zu genießen bis wir abends schließlich in Istanbul an unserer Endstation ankamen. Als wir gemütlich abends die Promenade entlang liefen, begleitet von einigen kleinen umherflatternden Fledermäusen hatten wir  Gelegenheit die funkelnde beleuchtete Bosporus Brücke zu bewundern. Es war zwar kühl und es hatte auch ein wenig geregnet aber der Zauber dieser pulsierenden Metropole ließ das kühle Wetter und den Wind schnell bei einem Glas Tee vergessen.
Nach diesem abendlichen Spaziergang machten wir uns wieder auf den Rückweg und machten schließlich schon einmal unsere Koffer bereit für die Abreise.

Nun hatten wir auch die letzte Nacht auf unserem schwimmenden Hotel, der MS Hamburg wunderbar verbracht und konnten noch ein letztes Mal das Frühstück genießen.
Danach hieß es Abschied nehmen.
Doch bevor wir zum Flughafen gebracht wurden hatten wir noch ein wenig Zeit in der Stadt. Der Bus brachte uns direkt an den Platz zwischen Hagia Sophia und der Blauen Moschee. Von hier aus gibt es viele kleine Straßen, in denen überall etwas zu sehen ist. Sie können nach Herzenslust staunen, shoppen und schlemmen - für jeden ist hier etwas dabei!
TIPP: Wenn Sie einen Döner in der Türkei bestellen, erwarten Sie nicht den Döner den Sie von Deutschland kennen! Sie werden Pommes darin finden und vielleicht auch keine Soße. Lassen Sie sich überraschen.
Nun ist auch für uns die Reise zu Ende.
Wir haben viele wunderbare Orte besucht, Fotos gemacht und Erinnerungen gesammelt.

Sonntag, 15. März 2015

Alaska - Land der Eskimos und Inuit

Etwa 5x so groß wie Deutschland - so groß ist Alaska, der 49. und nördlichste Bundesstaat der USA. Hier finden sich auf ca. 1,7 Millionen Quadratkilometern die höchsten Berge, die meisten Gletscher und auch die Größte Fläche an Nationalparks. In diesem großen Bundesstaat jedoch leben allerdings nur rund 700.000 Menschen. Dies entspricht 0,4 Menschen pro Quadratkilometer. Abgeschiedenheit ist hier die Norm.

Wer kennt "Russisch-Amerika"? So wurde Alaska von 1818 bis 1867 bezeichnet und gehörte zum russischen Zarenreich. Hauptstadt war Kodiak, Hauptort der gleichnamigen Insel. 1867 wurde es dann für 7,2 Mio. US $ von der USA gekauft. Aber die Geschichte der Besiedelung Alaskas reicht schon bis in die Altsteinzeit zurück. Die Inuit und zahlreiche andere indigenen Völker besiedelten das Land. Später kamen dann Goldgräber und andere, die ihr Glück suchten, ins Land.


Alaska, das ist auch die letzte große Wildnis mit einer beeindruckenden Tierwelt. Man kann schon sagen, dass in Alaska vielerorts die Tiere unter sich sind. Und die große Anzahl an Nationalparks und Naturschutzgebieten tun das ihrige dazu. Wale, Bären, Karibus, Elche, Wölfe... - dies sind nur einige der Tierarten, die man hier noch in freier Wildbahn erleben kann. Und hoch im Himmel kreisen Weißkopfseeadler ihre Runden. Wer weiß, dass hier noch rund 50.000 Schwarzbären und rund 40.000 Braunbären leben? Und Kodiakbären sind nur hier zu Hause. Diese große Zahl an Tieren ist der großen Fischpopulation zu verdanken - eine der Hauptnahrungsquellen der Bären. Apropos Fische. Millionen von Lachsen tummeln sich in den Gewässern Alaskas. Auch Vogelfreunde werden ins Schwärmen geraten. Mehr als 400 Vogelarten lassen sich hier beobachten. Darunter auch Trompetenschwäne, Fischadler oder auch Moorschneehühner. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man während man entlang eines Highways fährt, einen Elch zu Gesicht bekommt. Bei den männlichen Tiere, die Elchbullen, ist eine Schulterhöhe von 1,80 m keine Seltenheit und das pompöse Geweih beeindruckend. Die Alaska-Elche weisen ein besonders breites Schaufel-Geweih auf.

Meerestieren ganz nah sein kann man zum Beispiel in der Glacier Bay, wo sich Seehunde, Buckelwale oder auch Delfine und Seelöwen tummeln. Es ist schon ein besonderes und gewaltiges Erlebnis zu sehen, wie sich die Robben auf den Eisschollen sonnen, Delfine miteinander spielen oder überhaupt Wale aus nächster Nähe zu sehen. Ein wenig Glück gehört natürlich dazu. Die zerklüftete Küste Alaskas bietet vielen Meeressäugetieren Schutz und Nahrung. In den Gewässern Alaskas finden sich 16 Walarten. Für eine Walbeobachtung bieten sich vor allem die Inside Passage, der Kenai Peninsula oder Kodiak Island an.

 Auch die grandiose Landschaft versetzt die Besucher in Staunen. Der mächtige Yukon River durchfließt das Land, um in der Beringsee zu enden, türkisfarbene Flüsse und Seen, die weitläufigen Flächen der Tundra, die Inside Passage mit ihren tiefen Fjorden und mehr als 50 Gletschern... Das Landschaftsszenario ist vielfältig und beeindruckend. Wer den höchsten Berg Nordamerikas sehen möchte, sollte den Mt. McKinley besuchen (6.194 m). Umgeben ist er von vielen weiteren Bergen der 1000 km langen Alaska Range. Und als eine der schönsten Panoramastrassen der Welt gilt der Glenn Highway. Dieser 301 Kilometer lange Highway verbindet Anchorage mit Glennallen und ist Teil der Alaska Route 1.


Ein besonderes Spektakel sind die Nordlichter, die man in Alaska erleben kann. Was für ein Himmelszenario sich dem Betrachter bietet! Die beste Zeit sind die Monate zwischen September und März um diese besondere Farbenvielfalt am Himmel zu bewundern. Fast schon magisch wirken diese Irrlichter und Lichterscheinungen. Auch die Mitternachtssonne lässt sich in den Sommermonaten in Alaska erleben. So scheint zum Beispiel in Barrow ganz im Norden im Juni fast den ganzen Tag, also 24 Stunden lang, die Sonne, wo hingegen es im Dezember 24 Stunden dunkel ist. Nicht einfach hier zu leben. Nicht ganz so extrem ist es dahingegen in Anchorage mit 19 Stunden Tageslicht im Sommer und noch rund 5,3 Stunden im Winter.

Hauptreisezeit für Alaska sind die Monate zwischen Mai und Anfang September. In dieser Zeit ist das Klima ähnlich wie in Nordeuropa. Mit etwas Glück lassen sich hier Temperaturen von bis zu 25 Grad erleben. Da das Land nur spärlich besiedelt ist, ist eine frühzeitige Reservierung empfehlenswert. Rucksacktouristen werden Alaska ebenso lieben wie Kreuzfahrer oder Reisende, die Alaska mit dem Wohnmobil erkunden wollen. Wer es einfacher möchte, sollte an einer geführten Rundreise teilnehmen.

Wer mehr über Alaska erfahren möchte, kann sich auch eine App herunterladen. Im iTunes Store unter TravelAlaska oder unter Google Play unter My Alaska Trip.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Eine Winterkreuzfahrt



Eine Kreuzfahrt im Winter? Na klar, da fallen einem sofort Karibikkreuzfahrten oder auch Antarktiskreuzfahrten ein, die in dieser Zeit stattfinden. Aber haben sie auch schon mal an eine Kreuzfahrt im Winter ins Mittelmeer gedacht? Warum eigentlich nicht?!

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

Der Winter ist eine ideale Zeit für eine Kreuzfahrt - auch im Mittelmeer. An Bord der modernen Kreuzfahrtschiffe gibt es ein großes Freizeitangebot - es muss sich nicht alles auf dem Sonnendeck abspielen. Alleine mit den vielen Bordaktivitäten kann man einen Urlaubstag während einer Kreuzfahrt gut gestalten - auch wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte.

Dazu kommt noch ein reichhaltiges Essen - viele Schiffe verfügen sogar über unzählige Spezialitätenrestaurants, die keine kulinarische Langeweile aufkommen lassen. Also auch in diesem Bereich ist für Abwechslung gesorgt.

Das Wetter im Mittelmeer ist zwar nicht so, wie man es sich im Sommer vorstellt, aber die Tagestemperaturen sind gerade auch im Winter für Landausflüge ideal. Ist es doch dann nicht mehr so heiß und ein Besuch der vielen Sehenswürdigkeiten ist dann umso angenehmer. Angesteuerte Ziele wie Madeira, die Kanaren oder auch Malta sind für ihr mildes Winterklima bekannt. Auch sind in der Regel nicht ganz so viele andere Besucher dort, was sich positiv auf die Eindrücke der historischen Orte auswirkt. Kann man es doch dann wesentlich intensiver erleben.

Eine Kreuzfahrt in Europa hat auch den Vorteil, dass man ruckzuck da ist und nicht erst stundenlang fliegen muss. Abfahrtsorte einer Winterkreuzfahrt sind bspw. Barcelona oder Venedig.

Aber die meisten Schiffe sind doch im Winter gar nicht in Europa. Heißt es. Weit gefehlt. Es stimmt, dass sich viele Schiffe bspw. in der Karibik aufhalten und dennoch ist die Auswahl groß. So befinden sich Schiffe von Norwegian Cruise Lines, wie die Norwegian Spirit, die Costa Classica von Costa Kreuzfahrten oder die MSC Fantasia von MSC Kreuzfahrten im Mittelmeer. Und viele weitere mehr.

Die Routen während einer Winterkreuzfahrt sind genauso eindrucksvoll wie die Routen im Winter. Ein Highlight sind dabei natürlich die Weihnachtskreuzfahrten oder die Silvesterkreuzfahrten - aber auch die anderen Wintermonate bieten sich an. Auch preislich.

Ich finde, eine Winterkreuzfahrt innerhalb Europas ist immer eine gute Wahl.