Freitag, 21. November 2014

Marokko - Märchen aus 1001 Nacht



Wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kann sich auf die Weite der Wüste, auf Städte wie aus 1001 Nacht, auf das eindrucksvolle Atlas-Gebirge und auf eine herzliche Bevölkerung freuen. 
Und im Anschluss an eine Rundreise bietet sich eine Badeverlängerung an den endlosen Sandstränden Marokkos an. Eine der Topadressen dazu ist in Marokko natürlich Agadir. Und seit nicht langer Zeit befindet sich hier am nördlichen Ende der Strandpromenade auch ein Yachthafen, in dem sich luxuriöse Yachten und Segelboote tummeln. Zum Flanieren ideal!

Städte wie Marrakesch, Rabat und Fes warten mit ihren wundervollen Medinas - den Altstädten - und den vielen Souks darauf entdeckt zu werden. Lassen Sie sich in eine andere Zeit zurückversetzen! Mittelalterlich muten sie an - und quirlig sind sie noch dazu. Aber auch hier hält die Moderne langsam Einzug.
Genießen Sie in einem der vielen Teehäuser einen typischen Minztee und schlendern Sie anschließend durch die vielen verwinkelten Gassen und Gässchen. Kleine Läden reihen sich in den Souks einander und es scheint, als wenn überall etwas steht und hängt. Aufgepasst: wenn Sie hier etwas erwerben wollen: vergessen Sie das Handeln nicht! Die marokkanischen Händler warten nur darauf mit Ihnen zu feilschen.
Unser Tipp: von den Dachterrassen Marrakeschs aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt.


Themen für eine Marokko Rundreise gibt es viele: die Königsstädte, die Straße der Kasbahs... Ganz nach Lust und Laune. Auch die Reisedauer richtet sich nach den persönlichen Möglichkeiten. Einen guten Einblick über das nordafrikanische Land erhält man schon bei einer einwöchigen Marokko Rundreise - ausführlicher sind natürlich die zweiwöchigen Rundreisen.


Wer die Möglichkeit hat, sollte auch bei einer organisierten Marokko Rundreise die landestypische Küche Marokkos probieren. Ganz typisch für das Land ist der Tajine. Dieser tönerne Schmortopf ist der Klassiker in der Küche und mit ihm lassen sich ganz hervorragende Eintöpfe zubereiten. Tajine Gerichte findet man sowohl in Restaurants, als auch in der Garküche "um die Ecke". Serviert werden die Tajine Gerichte ganz nach Belieben mit Lamm oder Rind, mit Huhn, mit viel Gemüse oder auch mit Fisch. Vielleicht wäre ein Tajine Topf auch ein schönes Mitbringsel? Die meisten davon werden noch in liebevoller Handarbeit hergestellt und wunderschön verziert.

Marokko fasziniert - erleben Sie dieses wundervolle Land auf einer Rundreise und entdecken Sie den Orient.

Montag, 10. November 2014

Die Kanarischen Inseln



Die Inseln des ewigen Frühlings - die Kanaren. Hier herrscht ganzjährig ein angenehmes Klima was die 7 zu Spanien gehörenden Inseln im Atlantik für den Tourismus natürlich sehr attraktiv macht. Die Inselgruppe der Kanaren liegt im Nordwesten vor der Küste Marokkos. Obwohl sich die Inseln ähneln, hat jede von Ihnen doch Ihre ganz Eigenen Highlights zu bieten. Jede der Inseln hat einen eigenen Flughafen und ist in etwa 4 bis 4 1/2 Stunden erreichbar. Die Kanaren haben eine ausgesprochen ausgeprägte Artenvielfalt vorzuweisen – viele davon auch endemisch - was die Kanaren auch zu einem Paradies für Naturverbundene macht.

EL HIERRO
Für die kleinste der 7 kanarischen Inseln El Hierro gilt das alte Sprichwort - klein, aber oho! Sie bietet Ihren Besuchern viel Ruhe und wunderschöne Naturlandschaften fernab von ausgedehnten, überfüllten Sandstränden. Hier finden sich atemberaubende Felsformationen, zerklüftete Vulkanlandschaften und einzigartige Tauchgebiete. Im Jahr 2000 wurde El Hierro von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, im Jahr 2014 wurde der 1,12 Mio. Jahre alten Vulkaninsel die Auszeichnung „Geopark“ von der UNESCO verliehen, und ebenfalls seit 2014 wird die gesamte elektrische Energie aus der Windkraft erzeugt.

LA GOMERA
Die zweitkleinste der Kanarischen Inseln ist genau das Richtige für Natur- und Ruheliebende. Sehenswert sind der Parque Nacional de Garajonay sowie das Naturdenkmal Los Organos. Im Inneren des Nationalparks der Insel La Gomera befindet sich ein ganz besonderer Schatz. Ein über tausend Jahre alter Loorbeerwald. Es gibt viele verschiedene Wanderwege auf der Insel die einen zu den schönsten Orten der Insel geleiten. Ein weiteres ganz besonderes Highlight der Insel ist die von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe geschützte „Pfeifsprache“ der Inselbewohner.

LA PALMA
Die stark von Deutschen, Holländern und Schweizern frequentierte Insel La Palma ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln. Auf La Palma ist der Tourismus erst seit ungefähr 1980 in Wallung gekommen. Es gibt nicht besonders viele große Hotels, die Touristen sind vorwiegend in kleineren Häusern und Ferienwohnungen untergebracht. Es gibt einige schöne Strände auf La Palma, welche auch die Wasserqualitätszertifizierung „Blaue Flagge“ tragen. Neben den ursprünglichen, traditionellen Wanderreisen auf der Insel La Palma werden mittlerweile auch geführte Mountainbiketouren, Reitexursionen, Tauchkurse und -ausflüge und Gleitschirmfliegen angeboten. Neben den genannten Aktivreisen spielt der nachhaltige Tourismus und der Naturschutz auf der von der UNESCO als Biosphärenreservat zertifizierten Insel La Palma eine sehr große Rolle.


LANZAROTE
Die wunderschöne Vulkaninsel Lanzarote wird 2mal die Woche von allen großen deutschen Flughäfen angeflogen. Das Klima ist ganzjährig - wie auf allen Kanarischen Inseln - mild bis heiß. Die gesamte Insel Lanzarote ist UNESCO Biosphärenreservat und entstand durch einen 6 Jahre andauernden Vulkanausbruch, weshalb die Insel heute von einer pechschwarzen Landschaft beherrscht wird. Neben wunderschönen Stränden wie Papagayo Beach und Famara gibt es bunte, lebhafte Ferienorte und Yachthäfen aber auch tolle Ausflugsmöglichkeiten auf Lanzarote. Zum Beispiel den Timanfaya Nationalpark, die „grüne Lagune“ und das größte Weinanbaugebiet der Kanaren - „La Geria“. Doch auch viele Aktivreisende zieht es auf die Insel, denn hier kann man sehr gut Wind- & Kitesurfen und hier findet jährlich die Vorentscheidung für den „Iron Man“ (Triathlon) statt.


FUERTEVENTURA
Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanaren - sie wird auch die „Stille Insel“ gennant. Bekannt ist die Insel für endlose, feine Sandstrände. Zwischen Morro Jable und Costa Calma finden sich wunderschöne, touristisch erschlossene Strände. Im Norden Lanzarotes gibt es traumhafte Dünen, und wer es gerne etwas ruhiger hat, findet auch recht schnell menschenleere, einsame und etwas abgelegenere Strände. Doch nicht nur Badeurlauber kommen auf Fuerteventura auf Ihre Kosten - auch für die Aktivreisenden wird hier einiges geboten. Neben zahlreichen Tauchrevieren und Surf-Spots inklusive Tauch- und Surfschulen werden auch Mountainbike-, Wander- und Reittouren angeboten.

TENERIFFA
Santa Cruz de Tenerife ist die Hauptstadt der größten Insel der Kanaren. Auch hier gibt es zwei unterschiedliche Varianten der Anreise - mit dem Flugzeug oder mit der Fähre. Ebenso gibt es auch auf Teneriffa eine sehr abwechslungsreiche Landschaft und Vegetation. Die wichtigsten Urlaubsorte sind Santa Cruz , Playa de las Americas, Puerto de la Cruz und die Costa Adeje. Die Urlaubsorte sind sehr touristisch geprägt mit einer Vielzahl an Anlagen, Clubs, Bars und einer sehr guten touristischen Infrastruktur. Und auch auf Teneriffa gibt es wunderbare Sandstrände. Als Ausflüge sind die Pyramiden von Guimar (Lavapyramiden), Der größte Wasserpark Europas - der Siam Park -, die Paisaje Lunar (Mondlandschaft) und das Teno-Gebirge mit Masca Schlucht. 


GRAN CANARIA
Zwischen Fuerteventura und Teneriffa liegt die drittgrößte Insel der Kanaren. Im Norden der Insel liegt die Hauptstadt Las Palmas. Die Anreise erfolgt per Flugzeug in ca. 4,5 Stunden oder mit dem Schiff. Gran Canaria weist auf engstem Raum eine große Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften auf. Im Landesinneren finden Sie schroffe Felsformationen, im Norden hingegen tut sich Ihnen eine fruchtbare Küstenlandschaft auf, im Süden stoßen Sie auf wundervolle Dünenlandschaften und im Westen gibt es eine bizarre Steilküste zu bestaunen. 43% der Inselfläche sind von insgesamt 33 Naturschutzgebieten eingenommen. Neben vielen bezaubernden und unterschiedlichen Stränden gibt es faszinierende Orte, Dörfer und Ausflugsziele auf der Insel.  Empfehlenswert sind auf jeden Fall die pulsierende Hauptstadt, Maspalomas, Playa de Amadores und ein Ausflug in die Höhlen von Cenebio de Valerón.

Besonders gut kann man die Vielfalt der Kanarischen Inseln auf einer Atlantikkreuzfahrt kennen lernen.

Freitag, 27. Juni 2014

10 Dinge, warum man Sri Lanka besuchen sollte

10 Dinge…
…warum Sie Sri Lanka unbedingt besuchen sollten:

1.    Die wundervolle einzigartige Kultur
Die Kultur Sri Lankas ist einzigartig, bunt und faszinierend. Besonders schön erleben kann man sie in Kandy, mitten im Zentrum gelegen, eingebettet in das Bergland. Der Tempel der Stadt Dalada Maligawa, auch Zahntempel genannt, beinhaltet einen Zahn Buddhas. Um diesen Zahn - verborgen in 7 von Edelsteinen gesäumten Kästchen - gibt es jeden Morgen und jeden Abend eine Zeremonie.
Des Weiteren gibt es noch z.B. Sigirya, den Löwenfelsen. Eine Festung, welche auf einem aus der Ebene aufragenden Berg erbaut wurde. Auch wenn die Palastbauten heute nicht mehr zu bewundern sind, ist doch ein bewundernswertes Highlight erhalten geblieben - die Wolkenmädchen. Sie wurden einst vor 1.500 Jahren an die Wand gemalt und sind heute immer noch in ihrer Farbenpracht erhalten.

2.    Faszination Flora & Fauna
Der Tierschutz hat in der srilankischen Gesellschaft eine sehr lange Tradition, und wird auch heute noch weitergeführt, was man sehr deutlich daran erkennen kann, dass 13% der Fläche von Nationalparks, Reservaten und Schutzgebieten bedeckt sind. Auf Sri Lanka findet man unter anderem Elefanten, Leoparden, Makaken und Loris. Ein besonderes Highlight ist sicherlich, dass man hier auch Wale und Delfine beobachten kann.
 
3.    Traumhafte Strände
Auf Sri Lanka gibt es nicht nur wunderschöne Kultur zu entdecken, nein - Sri Lanka ist auch für eine Badeverlängerung sehr gut geeignet. Es gibt tropische Traumstrände zum Tauchen, Schnorcheln und Schwimmen. Hier können Sie die Seele baumeln lassen und genießen.

4.    Ayurveda
Jeder hat es schon einmal gehört - Ayurveda. Doch was bedeutet dieses wohlklingende Wort überhaupt? „Ayur“ bedeutet „gesundes Leben“, und „veda“ bedeutet „Wissen“ - zusammengesetzt heißt es in etwa „Wissen wie man gesund lebt“. Eigentlich war Ayurveda eine Naturmedizin, welche zur Heilung verschiedener Krankheiten diente, doch heute ist es viel mehr. Es gibt sogenannte „Panchakarma Kuren“, welche Meditation, Yoga, Ernährungspläne und Ayurvedische Anwendungen verbinden. Diese können jedoch eine ganz schöne Umgewöhnung sein. Die „normalen“ Anwendungen bestehen aus Massagen, entspannenden Blütenbädern und all dies gepaart mit wohlduftenden Öllampen und Räucherstäbchen.

5.    Colombo
Die Landeshauptstadt ist exotisch, schick, modern und bietet kolonialen Charme zugleich. Die vielen bunten Tuk Tuks und die exotischen Gerüche geben der Stadt ein orientalisches Flair. Ebenso das Basarviertel Pettah, wo immer ein buntes Treiben herrscht. Modern dagegen wirken die vielen Wolkenkratzer mit ihren spiegelverglasten Fassaden. Eine weitere Seite Sri Lankas ist das Viertel Fort, hier kann man wunderschöne koloniale Fassaden sowie Festungen und Kanonen bewundern .

6.    Viele Festivals das ganze Jahr über
Durch die uralte Kultur Sri Lankas haben sich sehr viele bunte Feste angesammelt, welche von den Bewohnern rauschend gefeiert werden. Ein ganz besonderes Fest ist die „Kandy Esala Perhera“, welche von Ende Juli bis Anfang August über 10 Tage hinweg mit Paraden von Trommlern, Tänzern und Akrobaten sowie märchenhaft geschmückten Elefanten gefeiert wird. Der Hauptgrund dieser Paraden wird ebenfalls von einem der vielen Elefanten getragen - eine Zahnreliquie Buddahs. Doch dieses ist bei weitem nicht das einzige Fest.

7.    Herzliche und gastfreundschaftliche Menschen
Eine bunte Mischung aus Kulturen, Menschen und Religionen lässt Sri Lanka zu dem werden was es ist. Weltoffen, herzlich und freundlich. Wo man hinschaut - man schaut in lachende Gesichter. Wo Sie auch in Schwierigkeiten sind - Sie werden schnell jemanden finden der Ihnen hilft… Und lehnen Sie niemals ab wenn Sie nach Hause zu jemandem eingeladen werden - das ist sehr unfreundlich, denn die Sri Lanker nehmen die Gastfreundlichkeit sehr ernst.

8.   Tee
Der Anbau des Ceylon Tees hat in Sri Lanka (ehemals Ceylon) eine sehr lange Tradition, und auch heute noch wachsen hier die begehrten Teesträucher, welche für eine Vielzahl an Teesorten die Basis bildet.

9.    Gewürze
Sri Lanka gilt auch als „Insel der Gewürze“. Auf jeden Fall zur Küche der Sri Lanker gehört das Curry, welches hier „original“ ganz anders ist, als das was wir aus unseren Supermärkten kennen. Es ist eine Mischung aus Pfeffer, Chili, Kurkuma, Koriandersamen, Ingwer, Kreuzkümmel, Piment, Nelken und anderen Gewürzen die meistens scharf ist und für so ziemlich alles verwendet wird. Doch auch der Zimt ist hier zu Hause. Im Flachland findet man ganze Plantagen dieser Köstlichkeit.

10.  Hochland
Im Inneren der Insel tut sich eine ganz eigene Welt auf. Ganz im Gegensatz zu den Küsten gibt es hier statt Reis und Palmen Teeplantagen und Nebelwald. Das satte Grün legt sich über Berge und schmiegt sich in die Täler ein, dazwischen gibt es Wasserfälle. Im Hochland finden sich auch zahlreiche religiöse Stätten, eine davon ist der „Sri Pada“ - der heilige Fußabdruck. Buddha selbst soll hier gewesen sein, so glauben die Singhalesen.

Montag, 26. Mai 2014

Minztee - das Nationalgetränk Marokkos

Grüner Tee mit Minze - auch nur kurz Minztee - genannt ist das Nationalgetränk Marokkos. Und nicht nur in diesem Land - in vielen arabischen oder nordafrikanischen Ländern wird er gerne getrunken. Egal ob bei einem Bauern auf dem Lande, bei einem geselligen Beisammensein in der Stadt, auf den Souks oder in der Hotelbar. Und dies zu jeder Tageszeit.

Und wahrscheinlich wird ein jeder Marokko Reisender mindestens einen Minztee trinken.

Die Herstellung ist einfach - man nehme für einen Minztee:
2 EL grüner Tee
1 Handvoll frische Minzblätter
6 TL Zucker
1/2 l Wasser

Alles wird ca. 10 Min. in einem kleinen Topf gekocht. Fertig!

Üblich ist es in Marokko, diesen dann jedoch nochmals mehrmals umzugießen. Von der Kanne ins Glas und wieder zurück - und dies mehrfach. Es ist eine richtige Zeremonie. Wie oft bleibt jedem selbst überlassen. Dadurch wird der Geschmak intensiviert.






Samstag, 3. Mai 2014

Ostseekreuzfahrt

Unsere Ostseekreuzfahrt begann in Kiel, der Landeshauptstadt Schleswig Holsteins. Hier bestiegen wir unser Kreuzfahrtschiff und fuhren über Nacht nach Stockholm, der wunderschönen Hauptstadt Schweden. Die Einfahrt durch die Schären war bereits ein wunderschöner Einstieg dieser Ostseekreuzfahrt. Unser Kreuzfahrtschiff wurde dabei durch Lotsen begleitet. Auf den schier unendlich wirkenden kleineren - teils auch etwas größeren Schären-Inseln - befinden sich teilweise schmucke kleine Häuschen. Ein Großteil der Insel ist allerdings unbewohnt. Stockholm selbst erkundeten wir auf eine geführten Stadtrundfahrt. Die schwedische Metropole wird auch als „beauty on water - Schönheit am Wasser“ bezeichnet. Und dies zu Recht. Das Flair dieser auf 14 Inseln erbauten Stadt ist fast schon einzigartig und sehenswert sind z.B. das Königliche Schloss, das Stadthaus, die Museumsinsel Skansen oder die Oper. Ein anschließender Bummel durch die Gamlan Stan - die Altstadt - war herrlich und rundete unseren Aufenthalt in Stockholm ab.



Nach einem erholsamen Tag auf See war die nächste Station unserer Ostseekreuzfahrt Tallinn, die Hauptstadt Estlands. Wenn man durch die Altstadt schlendert sieht man an vielen Häusern Inschriften, die die deutschen Wurzeln der Stadt verdeutlichen. Fast die komplette Altstadt von Tallinn, das ehemalige Reval, wurde restauriert und bildet mit ihren verwinkelten, schmalen Gassen einen urigen und gemütlichen Eindruck. Das mittelalterliche Gesicht der Stadt ist bis heute erhalten geblieben.Und wer will, kann sich auf die Spuren die alten Hanse begeben.


Nächster Halt dieser Ostseekreuzfahrt war St. Petersburg - das Highlight einer jeder Ostseekreuzfahrt! Hier verbrachten wir gleich zwei Tage. Die alte russische Zarenmetropole wartet mit unzähligen kulturellen Sehenswürdigkeit auf. Der absolute Höhepunkt St. Petersburgs - neben der weltberühmten Eremitage - war natürlich der Besuch des Katharinenpalastes von Peter dem Großen. Allein die riesige Parkanlage ist sehenswert. Jeder Besucher wird sich von den zahlreichen Brunnen, die im goldenen Glanz erstrahlen, dem wiederaufgebauten Bernsteinzimmer und dem prunkvollen Baustil vergangener Zeiten verzaubern lassen. Natürlich besuchten wir auch die Peter und Paul Kirche, sahen den Panzerkreuzer Aurora sowie weitere zahlreiche Denkmäler und Bauten. Auch wenn wir zwei ganze Tage in St. Petersburg verbrachten, reichte die Zeit bei weitem nicht aus, alles zu bestaunen. Wiederkommen lohnt.


Von St. Petersburg aus führte uns unsere Ostseekreuzfahrt wieder zurück ins Baltikum. Hier legten wir in der lettischen Hauptstadt Riga an. Sehenswert in der alten Hansestadt sind zum Beispiel der Dom zu Riga, die Rolandsstatue, die Orthodoxe Kathedrale, die Petrikirche oder auch das Schwarzhäupterhaus. Neben der Stadtbesichtigung von Riga unternahmen wir auch einen Ausflug zur Kurische Nehrung, wo wir neben den herrlichen Dünen auch das alte Haus von Thomas Mann besuchten.

Die letzte Station unserer Ostseekreuzfahrt war Gydina in Polen. Von dieser Hafenstadt aus besuchten wir Danzig und unternahmen einen Ausflug zur Marienburg, wo wir Einblicke in die Ritterzeit bekamen. Wer genügend Zeit in Gydnia hat, sollte sich diesen Ausflug nicht entgehen lassen. Auch die Danziger Altstadt mit ihren malerischen Gassen, der imposanten Marienkirche und so bekannten Attraktionen wie Krantor, Langer Markt, Frauengasse, Neptunbrunnen und Artushof ist ein Fest für die Augen.

Fazit: wer Kultur und gleichzeitig auch Erholung sucht, für den ist eine Ostseekreuzfahrt genau das Richtige. Erholung auf See und ein kultureller Höhepunkt nach dem anderen.

Donnerstag, 17. April 2014

Die Königin der Meere



Die Königin der Meere, eines der größten und luxuriösesten Schiffe der Welt.
14 Bars, 10 Restaurants, 5 Swimmingpools, ein eigenes Planetarium sowie eine Kunstgalerie mit Werken die nur für die Ausstellung an Bord bestimmt sind. Zur damaliger Zeit das größte, längste und höchste Schiff der Welt – dieses Jahr feiert "Die Königin der Meere" ihr zehnjähriges Jubiläum.
Na, wer weiß, von welchem prachtvollen Ocean Liner hier die Rede ist? Natürlich! Die Queen Mary 2.
Ihre Geschichte beginnt am 08.Juni 1998 in Oslo, denn hier werden die Pläne für das neue Projekt „Queen Mary“ bekannt gegeben. Nach vielen Tests, Verträgen, Zeremonien, Einbau von 4 Schiffsschrauben (von welchen jede Einzelne mehr wiegt als eine Boeing 747) wird die „Queen“ am 08.Januar 2004 letztendlich von der „Queen“ (Queen Elizabeth II.) in Southampton getauft.
Während einer Transatlantikkreuzfahrt mit der Queen Mary 2 wird es den Kreuzfahrern garantiert nicht langweilig. Angefangen bei den 10 Restaurants in welchen man mit allerlei Spezialitäten verwöhnt wird, über die 14 Bars in welchen man den Abend geruhsam ausklingen lassen können und vielen unterschiedlichen Unterhaltungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Es gibt unter anderem eine Buchhandlung/Bibliothek, verschiedene Vorträge, das Planetarium, Golfsimulatoren, ein Theater, ein Fitnessstudio, einen Spa, verschiedene Boutiquen und Geschäfte, ein Theater und 5 unterschiedliche Pools, und noch viele weitere Dinge die es an Bord zu erkunden gilt… Man merkt: Langeweile an Bord kommt nicht auf.

Die Kabinenkategorien sind in drei große „Überkategorien“ eingeteilt. Zum einen die Britannia Kategorie, danach die Princess Grill und die luxuriösesten Kabinen sind die Queens Grill Kabinen.

An Bord der Queen Mary 2 kann man hautnah erleben wie es auf den früheren Ocean Linern war. Das damalige Kreuzfahrtfeeling wird hier nachempfunden. Alles ist sehr elegant, großzügig und hochwertig. Obwohl sie von der Größe auf eine Stufe mit anderen Kreuzfahrtschiffen gestellt werden kann, bietet die Queen Mary 2 aufgrund ihrer Unterhaltungsvielfalt und Großzügigkeit weniger Passagieren Platz. was jedem einzelnen sehr zu Gute kommt. Außerdem wird auch großen Wert darauf gelegt, dass die Passagiere dem Umfeld angemessen gekleidet sind – sprich es gibt an manchen Abenden die Aufforderung zum Tragen von Abendgarderobe.

Wer eine Kreuzfahrt mit Queen Mary 2 - "der Königin der Meere" unternimmt, wird eine unvergessliche Reise unternehmen!

Montag, 7. April 2014

Kurztrip - Musicalreise nach Bochum

Am Wochenende unternahmen wir eine Wochenendreise in eine der Ruhrmetropolen - nach Bochum. Für einen Kurztrip ist diese Stadt mitten um Ruhrgebiet immer eine Reise wert. Bochum bietet sowohl tagsüber als auch abends gute Unterhaltungsmöglichkeiten.


Das Ruhrgebiet zählt mit rund 5 Mio. Einwohnern, die sich auf 11 Städte und vier Landkreise verteilen, zu den größten Ballungsräumen Deutschlands.

Eine dieser Städte davon ist die einst zechenreichste Stadt Bochum. Im Jahre 1929 gabe es hier noch 70 Zechen! Heute ist Bochum mit rund 365.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Westfalens. Vor noch nicht allzulanger Zeit war die Stadt eine blühende Industriemetropole. Vor allem machte sie sich durch den Kohlebergbau und die Stahlindustrie einen Namen. 

Eines der touristischen Mottos der Stadt lautet demnach auch "Kumpel, Kohle und Maloche". Das Deutsche Bergbau-Museum - kurz DBM genannt - ist sicherlich ein Muss für einen jeden Bochum Besucher. Mit einer Ausstellungsfläche von ca. 12.000 m² und einem ca. 2,5 km langen Streckennetz zählt es zu den bedeutendsten Fachmuseen zum Thema Bergbau. Eindrucksvoll wird das ehemalige Leben unter Tage den Besuchern präsentiert. Per U-Bahn ist das Museum gut vom Stadtzentraum (Hauptbahnhof) zu erreichen und hat sogar eine eigene Haltestelle. Spektakulär ist eine "echte" Grubenfahrt mit "echten" Bergleuten. Auch der Aufstieg bzw. Auffahrt auf die Aussichtsplattform in 60 m Höhe ist lohnenswert. Von hier aus hat man eine fantastische Sicht auf die Stadt Bochum.

Ein zweites Motto für eine Städtereise nach Bochum könnte natürlich auch der VfL Bochum sein. "Mein Revier ist hier". Auch der Radweg "Deutsche Fußballroute" führt unweigerlich nach Bochum. Dies ist nicht nur ein Radweg, sondern auch eine 550 Kilometer lange Urlaubsstraße durch NRW. 15 Städte sind hier angegliedert und diese Straße zeigt alle wichtigen Sehenswürdigkeiten - natürlich mit dem Motto "Fußball".

Ein weiteres Highlight von Bochum ist natürlich das berühmte Musical "Starlight Express" , welches bereits seit 1988 in Bochum regelmäßig aufgeführt wird. Es zählt zu den weltweit erfolgreichsten Musicals und bislang haben es über 14 Mio. Menschen gesehen. Hier werden Träume erschaffen und die Kindheit wird wieder lebendig. Es ist unglaublich wie Rusty, Electra und Co. auf ihren Rollschuhen durch die Halle rasen. Rasant ist hier gar kein Ausdruck. Auch wenn das Thema die Weltmeisterschaft der Lokomotiven ist, geht es hier doch um Liebe und den Glauben an sich selbst. Sehenswert!


Mein Fazit: eine Städtereise nach Bochum lohnt sich in jedem Fall. Egal unter welchem Motto diese - z.B. Wochenendereise - stehen soll. Ich denke, jeder wird hier auf seinen Geschmack kommen.