Donnerstag, 23. Juli 2015

A-ROSA DONNA - Flusschiff auf der Donau



A-ROSA DONNA - das ist ein Schiff mit Herz auf der Donau. 

Die Schiffe der A-ROSA Familie - insbesondere auf der Donau - sind alle recht ähnlich bzw. sogar baugleich. Bereits der Empfang ist sehr herzlich und persönlich mit einer Rose für jeden (weiblichen) Gast. Das gesamte Schiff ist sehr hell und freundlich gestaltet. 

Die Kabinen der A-ROSA DONNA sind sehr schön eingerichtet. Freundlich, mit Fernseher, Sitzgelegenheit, Schreibtisch und Regal. Das Bad ist - wie auf Flusskreuzfahrtschiffen üblich - zwar klein, aber optimal genutzt und bietet ausreichend Platz. Die Kabinen mit französischem Balkon sind natürlich besonders schön, denn man kann die Fenster komplett öffnen. Von der Ausstattung als solches sind alle Kabinen - egal auf welchem Deck so gut wie gleich. Die Kabinen auf dem unteren Deck haben noch zusätzlich eine Schlafcouch, die als Bett für eine dritte Person genutzt werden kann.


(2-Bett Kabine an Bord der A-ROSA Donna)
 
Die Flussschiffe sind natürlich im Verhältnis recht klein, deswegen gibt es nicht besonders viel anzuschauen was wiederum ein Vorteil ist - man braucht auf gar keinen Fall Angst zu haben sich zu verlaufen oder etwas zu verpassen wie es auf einem größeren Hochseeschiff durchaus einmal passieren kann. 

Das "Herz" oder das Zentrum der A-ROSA DONNA ist die Rezeption. Von hier aus gelangt man sozusagen überall hin. Sowohl zu den Kabinen als auch zu den öffentlichen Bereichen. Direkt auf demselben Deck liegt die Lounge zum Bug hin mit Panoramafenstern von wo aus man wunderbare Stunden sowohl tagsüber als auch abends genießen kann. Zum Heck hin liegen der Bordshop, die kleine aber feine Bar sowie das Marktrestaurant. Im Marktrestaurant der A-ROSA DONNA werden die Mahlzeiten eingenommen. Jeweils in Buffet-Form außer an speziellen "Events", dann gibt es in einem separaten Bereich und gegen Zuzahlung auch Menüwahl. Zusätzlich zum Buffet gibt es live Show-Cooking. Hier wird das jeweilige Essen frisch vor den Augen der Gäste zubereitet und serviert. 
Das letzte Stück dieses Decks ist eine Terrasse mit Sitzmöglichkeiten für wärmere Tage. Hier kann man auch zum Essen sitzen. Außerdem finden hier kleinere Events statt wie im Winter beispielsweise ein Glühweinumtrunk als Auslaufparty wenn die A-ROSA DONNA den Hafen verlässt. 

Ebenfalls auf demselben Deck wie die Rezeption befindet sich SPA-ROSA - der Wellnessbereich - mit dem angrenzenden Fitnessbereich. Hier kann man entspannte Massagen, kosmetische Anwendungen und die Sauna (Finnische und auch Biosauna) genießen oder sich beim Sport ein wenig auspowern. Von der Finnischen Sauna aus hat man durch die bodengroßen Fenster einen herrlichen Blick auf die Donau. Traumhaft schön!

(SPA-ROSA Wellnessbereich an Bord der A-ROSA Donna)

Ein Deck weiter oben befindet sich das Sonnendeck welches bei schönem Wetter zum Sonnen einlädt. Hier kann man es sich auf einer der Liegen gemütlich machen oder im kleinen Pool etwas relaxen. Und wenn man das Wetter man nicht so gut ist - dann gibt es nur falsche Kleidung. Hier oben gibt es auch einen kleinen Pool mit Gegenstromanlage, ein Großfigurenschach und auch Shuffle-Board.


(Auf dem Sonnendeck von A-ROSA Donna)
 
Auf den unteren Decks der A-ROSA DONNA befinden sich nur noch die Kabinen. 

Alles in allem ist die A-ROSA DONNA bzw. die gesamte A-ROSA Flotte sehr hochwertig, herzlich und familiär. Es werden ziemlich alle Wünsche der Gäste erfüllt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten auf dem Schiff etwas zu unternehmen aber auch das umfangreiche und abwechslungsreiche Angebot der Landausflüge lässt keine oder kaum Wünsche offen. 

Eine Flusskreuzfahrt auf der Donau mit A-ROSA Donna ist empfehlenswert.

Montag, 13. Juli 2015

Deutsche Flughäfen - mehr Service



Viele Flughäfen lassen sich immer neue Extras und Specials für Ihre Fluggäste einfallen. Von der Anreise über den Check-In bis hin zu den Sicherheitskontrollen - alles soll einfacher und angenehmer für den Fluggast gestaltet werden. Der Fluggast ist ja schließlich König.

Deutschlands größter Flughafen ist ja bekanntlich der Flughafen Frankfurt am Main. Hier wird den Reisenden der Service „Home-to-Gate“ angeboten. Man wird ganz bequem - und auch zu moderaten Preisen (ab 129€ / bis 20km, bis zu 4 Personen) - zu Hause abgeholt. Dies geschieht selbstverständlich mit einer Luxus-Limousine. Der Check-In und die Gepäckaufgabe erfolgt durch Servicepersonal vor Ort, Sie erhalten einen Getränkegutschein und werden auch mit einer Limousine zu Ihrer Maschine gebracht. Der Service ist für bis zu 4 Personen buchbar. 

Sie sind genervt vom ewigen Anstehen an der Sicherheitskontrolle am Flughafen? Am Flughafen Dortmund wird Ihnen das nicht mehr passieren! Für nur 5 € können Sie ein sog. Fast-Lane-Ticket erwerben, und somit die „Überholspur“ benutzen. Kein Warten, kein Anstehen. Für Sie gibt es dann einen separaten Durchgang, und während andere noch warten, können Sie schon entspannt im Duty Free Shop einkaufen oder einfach nur am Gate entspannen. 

Der Flughafen in München hält ein ganz besonderes Highlight für alle die gern noch ein wenig schlafen möchten, aber keine Lust haben sich noch ein Hotelzimmer zu nehmen. Hier wurden die sogenannten „Napcabs“ installiert. Die „Napcabs“ sind kleine, bequeme Schlafkabinen in welchen man vor dem (Weiter-)Flug noch ein wenig bei Musik entspannen oder in Ruhe schlafen kann. Es gibt aber auch einen Arbeitsbereich mit verschiedenen Anschlüssen sowie einen kostenlosen Internetzugang. Die Kabinen kosten pro Stunde zwischen € 10- und € 15,-. Die Mindestnutzungsdauer liegt allerdings bei 2 Stunden. 

I-Pad oder E-Book Reader zu Hause vergessen? Kein Problem am Flughafen Düsseldorf! Hier wurden spezielle Verkaufsautomaten aufgestellt wo Sie einfach und schnell Ersatz erwerben können. So müssen Sie auch dann nicht auf Ihren Lesestoff oder Ihr I-Pad verzichten - auch wenn die Läden eigentlich schon lange geschlossen sind. 

Sie sind ein Fan von gehobener Küche und wollen darauf auch nicht auf Ihrer Reise verzichten? Dann fliegen Sie doch einmal ab dem Flughafen Stuttgart. Hier gibt es das einzige Sterne-Restaurant an einem internationalen Flughafen, und das schon seit 23 Jahren! Das „Top Air“ hat mittlerweile mehrere Auszeichnungen erhalten. Sonntags, montags und an Feiertagen ist es allerdings geschlossen. 

Wenn Sie denken das war schon alles liegen Sie falsch… Jeder Flughafen hat seine ganz eigenen Besonderheiten! Starten Sie Ihren Urlaub doch auf eine ganz besondere Weise und sehen Sie den Flughafen als anderen Ort… Als einen Ort voller Überraschungen!

Freitag, 19. Juni 2015

Touristengebet

Himmlischer Vater, sieh herab auf uns
Deine demütigen gehorsamen Touristendiener,
die dazu verdammt sind, auf dieser Erde zu reisen,
zu fotografieren, Ansichtskarten abzuschicken,
Andenken zu kaufen, und in pflegeleichter Unterwäsche herumzulaufen.

Wir bitten Dich, oh Herr, dafür Sorge zu tragen,
dass unser Flugzeug nicht entführt wird,
unsere Koffer und andere Gepäckstücke nicht verloren gehen
und das Übergewicht nicht bemerkt wird.
Beschütze uns vor schroffen, skrupellosen Taxifahrern;
habgierigen Portiers und Reiseleitern ohne Lizenz.

Deine göttliche Führung bei der Auswahl unserer Hotels gibt uns heute,
und dass unsere vorbestellten Zimmer frei und sauber sind;
und mache Du, dass es nach Möglichkeit auch heißes Wasser gibt.
Wir bitten Dich, lass die Telefone funktionieren,
und die Vermittlungskraft - auch Operator genannt - unsere Sprache sprechen,
oder führe unsere Hand so über die Wählscheibe, damit wir wissen, an welcher Stelle in der langen
Zahlenkolonne welche Zahlen zu wählen sind.

Gib Du, oh Herr, dass bei der Ankunft im Hotel keine Post unserer Kinder vorliegt,
die uns zwingen würden, den Urlaub abzubrechen und sofort nach Hause zu fliegen.
Führe und, lieber Gott, in gute und preiswerte Restaurants,
wo das Essen vorzüglich und reichlich ist,
die Kellner freundlich und der Wein im Preis inbegriffen ist.

Gib und die Weisheit, angemessene Trinkgelder in Währungen zu geben,
die wir nicht verstehen.
Vergib uns, wenn wir aus Unwissenheit zu wenig, und auch Furcht vor den Kellnern zu viel geben.
Lass die Einheimischen uns lieben, für das, was wir sind und nicht für das,
was wir ihren weltlichen Gütern hinzufügen können.

Oh Herr, gib uns die Kraft, Museen, Kirchen, Kathedralen, antike Prachtbauten, Tempel und Schlösser zu
besichtigen, die nicht Dir zu Ehren geweiht, aber in den Reiseführern als unbedingtes Besichtigungs-Muss eingetragen sind.
Und wenn wir vielleicht einmal ein historisches Denkmal versäumen,
um nach dem Mittagessen ein kleines Nickerchen zu machen,
hab Gnade mit uns, denn Du weißt, dass der Wille stark, aber das Fleisch schwach ist.

Lieber Gott, wir bitten für unsere Ehefrauen: Halte sie fern von jedwedem Einkaufsbummel.
Beschütze sie vor günstigen Gelegenheiten und einmaligen "Schnäppchen",
die sie weder brauchen noch sich leisten können.
Führe sie nicht in Versuchung, denn sie wissen nicht, was sie tun.

Allmächtiger Vater, wir bitten auch für unsere Ehemänner: Lass sie nicht die einheimischen jungen Mädchen mit uns vergleichen. Warne sie davor, ihre sexuellen Möglichkeiten zu überschätzen und
erinnere sie an die Schwäche des Fleisches.
Rette sie davor, sich in Bars und Nachclubs wie Paschas aufzuspielen.
Vor allem aber, vergib ihnen nicht ihre Schuld, dann sie wissen genau, was sie tun.

Und wenn unsere Reise eines Tages programmgemäß zu Ende geht
und wir zu unseren Lieben daheim zurückkehren, oh Herr,
gibt uns die Gunst, jemanden zu finden, der unsere Filme, Dias und Fotos anschaut;
der unseren Erzählungen zuhört und mit uns über die kleinen Reiseabenteuer lacht,
damit unser Leben als Tourist - nicht umsonst gewesen ist. Amen.
(Autor unbekannt)

Dienstag, 2. Juni 2015

Eine kulinarische Reise durch Istanbul

Eine kulinarische Reise durch Istanbul
Über Istanbul wurde schon viel geschrieben, auch von mir. Die Stadt am Bosporus, gelegen auf zwei Kontinenten, ist einfach herrlich. Istanbul bietet so viele Sehenswürdigkeiten, dass man ruhig mehrmals in die Stadt am Goldenen Horn reisen kann. Als Städtereise ist Istanbul top. Der Topkapi-Palast, die Hagia Sophia, das Hippodrom, die Galatabrücke, viele Plätze voller Geschichte... Dies spiegelt sich auch in den vielen Namen wieder, die Istanbul schon hatte. Byzanz und Konstantinopel sind nur zwei davon. Auch wir finden, dass hier ein Traum aus 1001 Nacht wahr wird.

Istanbul auf ganz andere Art kann man erleben, wenn man sich auf kulinarische Streifzüge durch die Stadt begibt. Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Istanbul ist etwas ganz besonderes. Die Stadt bietet so viel - angefangen von Imbissständen, über die traditionelle Küche bis hin zu Gourmetrestaurants oder den Gourmettempeln, die einfach aktuell trendig und in sind.

Istanbul hat mehr zu bieten als nur den Kebab, den man übrigens nicht mit unserem Dönerbuden vergleichen kann. Und wer es doch nicht lassen kann, sollte das "Sehzade" besuchen. Hier wird man schnell eines besseren gelehrt. Zum Beispiel gibt es hier den Sis Kebab - das marinierte Lammfleisch, mit Tomaten und Paprika. Das traditionell frisch auf einem Spieß auf dem offenen Holzkohlegrill gegrillte Lammfleisch duftet schon ganz anders. Herrlich! Bereits 2011 kürte "The Guardian" das Sehzade zu den 10 besten Kebab Häusern in Istanbul.

Gebratene Auberginen, Köfte, Kisir Salat... Lassen Ihnen all diese Meze nicht schon das Wasser im Mund zusammenlaufen? Diese typischen türkischen Vorspeisen - oder für uns kleinen Gerichte - findet man vielerorts in der Stadt. Diese gibt es sowohl warm, als auch kalt. Alleine hiervon kann man sich schon satt essen. Aber es heißt genügsam sein. Danach kommt ja noch die Hauptspeise - meist entweder Fisch oder Fleisch. Ich selbst habe aber hier immer ein Problem - ich esse mich meist schon an den leckeren Meze schon satt...

Frischen Fisch gibt es auf dem Istanbuler Fischmarkt - und dies nicht nur zum kaufen und selber kochen. Hier befinden sich auch zahlreiche kleinere Restaurants, bei denen man davon ausgehen kann, dass der servierte Fisch wirklich frisch ist. Hervorragender und frischer Fisch wird auch im Restaurant Kiyi am Bosporus serviert - und dies bereits seit 1964. Wunderbar ist auch der Blick auf den Bosporus. Hier lässt es sich aushalten.

Wer es angesagter mag, sollte eines der Rooftop-Restaurants besuchen. Wie zum Beispiel das Restaurant Nicole (ehemals La Mouette), in dem mediterrane Küche mit einem atemberaubenden Blick über die Dächer Istanbuls und der Prinzeninsel serviert wird. Alle 6 Wochen wechselt hier die Speisekarte - jenachdem was saisonal gerade angeboten wird. Sonntags ist es übrigens geschlossen.

Istanbul als Städtereise ist immer eine Reise wert - und eine eine kulinarische Reise durch Istanbul noch viel schöner!

Montag, 11. Mai 2015

Schiffsportrait: Norwegian Epic



Die Norwegian Epic ist ein Schiff der mehrfach ausgezeichneten Reederei Norwegian Cruise Line. Auch im Sommer 2015 ist Norwegian Epic im Mittelmeer unterwegs und man kann sich wieder auf zahlreiche tolle Routen, Häfen und Städte freuen.
© Norwegian Epic

Die 2010 gebaute Norwegian Epic ist sehr modern und stilvoll eingerichtet. Man findet auf diesem Schiff so ziemlich alles was das Herz begehrt! Wem hier langweilig wird, der ist selbst schuld!
Die Norwegian Epic bringt Kulinarik-Fans in den 7. Himmel, denn Ihnen stehen 24 Dining-Optionen zur Verfügung. Einige davon sind bereits in Ihrem Reisepreis inkludiert, andere wiederum sind gegen Aufpreis reservierbar.
Im Reisepreis inkludiert sind die beiden Hauptrestaurants - eines klassisch mit Tanzfläche, und eines modern eingerichtet, das rund um die Uhr geöffnete O’Sheehan’s und das Buffet im Garden Café. Einen Snack für zwischendurch kann man im Great Outdoors oder im Spice H2O genießen. Wer den Tag im Bett verbringen möchte und keine Lust hat aufzustehen, der kann gegen eine Gebühr pro Bestellung den 24-Stunden-Kabinenservice nutzen. Wie schon erwähnt bietet Norwegian Epic zusätzlich aufpreispflichtige Dining-Optionen. Diese Optionen führen den Gast auf eine kulinarische Weltreise. Im „Le Bistro“ wird exquisite französische Gourmetküche serviert, im „Moderno“ gibt es brasilianische Köstlichkeiten, Asiatisch speisen kann man in den Restaurants „Shanghai’s“, „Shanghai’s Noodle Bar“, in der Sushi-Bar „Wasabi“ oder im „Teppanyaki-Restaurant“. Pizza und Pasta werden im „La Cucina“ kredenzt und für „richtige Kerle“ gibt es in „Cagney’s Steakhouse“ genau das Richtige! Unter der Rubrik „Mehr als nur ein Abendessen“ kann man im Spiegel Tent die Show Cirque Dreams © während Ihres Dinners bestaunen. Im Manhattan Room - eines der Hauptrestaurants - kann man einen Auszug aus der Tanzshow „Burn the Floor“ genießen und beim Chef’s Table ein exklusives 9-Gänge-Menü mit passenden Weinen.

Was gehört noch zu einem gelungenen Abend außer einem vorzüglichen Abendessen in toller Atmosphäre? Richtig! Die beste Abendunterhaltung die man sich vorstellen kann… Ob Shows, Live-Musik, tanzen bis zum Morgengrauen oder einfach nur entspannt etwas trinken - in einer der 20 Bars und Lounges auf Norwegian Epic findet sich für jeden das Richtige. Ganz besonders ist ein Besuch der SVEDKA & Inniskillin Ice Bar aus echtem Eis zu empfehlen!

Weitere Möglichkeiten auf der Norwegian Epic den Tag zu verbringen gibt es viele! Entspannen Sie im luxuriösen Mandara-Spa, bummeln Sie durch die Bordboutique und durch die eigene Kunstgalerie, sammeln Sie neue Ideen bei den Vorträgen an Bord oder nutzen Sie die Bowlingbahnen und das Casino für ein Spiel 

Auch Aktiv-Fans kommen auf der Norwegian Epic auf Ihre Kosten. Es gibt eine Kletterwand, drei Wasserrutschen im Aqua Park, einen Basketballplatz, ein Bungeetrampolin und eine Joggingbahn. Wer es lieber gemütlich mag, kann in einem der sieben Whirlpools relaxen. 

Doch nicht nur bei der Unterhaltung sind so viele verschiedene Möglichkeiten gegeben - die Norwegian Epic bietet auch eine sehr große Kabinenvielfalt, denn jeder hat so seine eigene Vorstellung von seinem idealen Urlaubsziel! Von Innenkabinen über Balkonkabinen, Mini Suiten, Familienkabinen, Spa-Kabinen oder Studios für Alleinreisende. Es gibt so viele Varianten auf der Norwegian Epic!

Donnerstag, 30. April 2015

MS HAMBURG - Kreuzfahrt in der Ägäis



Nach einer wunderbar entspannten Anreise mit unserem Lufthansa Flug am Morgen, erreichten wir gegen 14 Uhr den Flughafen Athen, wo nach der Gepäckausgabe auch schon eine Dame mit einem "MS HAMBURG" Schild auf uns wartete. So wussten wir direkt wie wir zu unserem Transfer gelangen, und mussten nicht lange suchen. Auf unserer Fahrt vom Flughafen zum Hafen in Piräus erhielten wir einige Informationen zur Stadtgeschichte Athens durch eine erfahrene Reiseleitung. Am Hafen angekommen wurde unser Gepäck aufs Schiff gebracht und wir konnten sehr schnell nach Eintauschen des Ausweises bzw. Reisepasses gegen die Bordkarte, und Handgepäckkontrolle an Bord gehen. Dort wurde jeder zu seiner Kabine begleitet, wo das Gepäck bereits bereitstand.
Da wir erst um Mitternacht ablegten um nach Santorin weiterzufahren, machten wir uns noch einmal auf den Weg in die Innenstadt Athens. Vom Hafen in Piräus ist es nicht sehr weit zur nächsten Bushaltestelle. Per Bus gelangt man an die Metro Station, von welcher aus man dann bequem in die Innenstadt kommt.
Da wir uns dazu entschieden hatten zur Metro zu laufen um das Wetter zu genießen hatten wir natürlich nicht mehr ganz so viel Zeit in Athen selbst. So entschlossen wir uns kurz über die Einkaufsstraße am Syntagma Platz zu schlendern und uns noch in ein kleines Restaurant zu setzen um etwas Landestypisches zu essen, und natürlich einen Ouzo zu trinken.
Nach unserer Rückkehr gingen wir noch kurz eine Runde übers Schiff und danach machten wir es uns in unserer Kabine noch ein wenig gemütlich. Durch die wunderschönen, großen Bullaugen unserer Kabine konnten wir sehen, wie wir aus dem Hafen ausliefen.
TIPP: In Griechenland wird Ihnen in Bars, Cafés, Restaurants und Tavernen meistens ein Glas Leitungswasser kostenfrei angeboten. Dem Leitungswasser ist immer sehr viel Chlor zugegeben - seien sie daher vorsichtig! Selbiges gilt für Eiswürfel in offenen Getränken.

Am nächsten Morgen wurden wir von der griechischen Sonne wachgeküsst, da wir unseren Verdunkelungsrollo nicht geschlossen hatten. Der Blick nach draußen und auf die Fernsehübertragung der Vorauskamera machte neugierig, deshalb machten wir uns schnell fertig und dann ging es zum Frühstück in den Palmengarten. Eine reiche Auswahl an warmen und kalten sowie süßen und auch herzhaften Speisen ist hier zu finden. Zudem gibt es Tee, Kaffee, Wasser, Sekt und diverse Säfte am Buffet. Je nach Wetterlage und Lust haben Sie die Möglichkeit drinnen oder draußen auf dem Sonnendeck zu frühstücken.
Um den Gästen die Einfahrt in den beeindruckenden Krater von Santorin noch zu versüßen gab es Freibier auf dem Sonnendeck. Wer wollte hatte zwischen Frühstück und Mittagessen Zeit sich beim Friseur, in der Sauna oder bei einer Massage verwöhnen zu lassen, sich im bordeigenen Fitnessraum etwas auszupowern oder gemütlich eine Runde schwimmen zu gehen. Wir entschieden uns, die wunderbare Aussicht zu genießen, denn die steilen Felsküsten mit den kleinen weißen Dörfchen dazwischen sind natürlich ein einmaliger Anblick.
Santorin

Das Mittagessen im Palmengarten - welcher direkt an das Sonnendeck angrenzt - beinhaltete für diesen Tag passenderweise unter anderem typische Deutsche Gerichte wie Sauerkraut, Weißwurst, Kartoffelsalat und Spanferkel.
Angekommen im Inneren des Kraters gingen wir vor Anker. Die MS Hamburg muss - wie alle anderen Schiffe auch - mitten im Krater vor Anker gehen und die Passagiere müssen mit Tenderbooten an Land gebracht werden, da die Gewässer nur sehr flach sind. Dies ist jedoch kein Minuspunkt - nein im Gegenteil! Von den kleinen Booten aus bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf die "Cable Cars", die Insel und die MS Hamburg selbst. Um vom Hafen in die Hauptstadt Thira zu kommen haben Sie die Möglichkeit die Treppenstufen zu nehmen oder mit den "Cable Cars" zu fahren.  Die "Cable Cars" sind die Gondeln der Seilbahn die sehr steil innerhalb von 2 Minuten zur oberen Station führt. Von hier aus kann man durch die kleinen verwinkelten Gassen der Hauptstadt schlendern. Der wunderbare Ausblick auf die weiße Stadt die in den Fels hinein gebaut wurde ist einzigartig. Die Insel verströmt einen ganz eigenen Zauber.
Mit dem letzten Tenderboot verließen wir die zauberhafte weiße Insel Santorin und gingen wieder an Bord der MS Hamburg. Nachdem wir uns umgezogen hatten gingen wir in das Restaurant um dort zu Abend zu essen. Im Restaurant können Sie aus verschiedenen Varianten Ihr ganz persönliches Menü zusammenstellen.
Nach dem Abendessen bieten sich die Lounge und der Palmengarten noch für einen Drink an. Im Palmengarten können sie ein wenig das Tanzbein schwingen während Sie in der Lounge mit wechselnden Shows unterhalten werden.
TIPP: Achten Sie im Tagesprogramm auf den Cocktail des Tages - hier wird immer ein alkoholfreier und ein alkoholhaltiger Cocktail vorgestellt welchen Sie dann am Abend zu einem vergünstigten Preis probieren können.

Am nächsten Morgen legten wir in Kusadasi an. Über Nacht waren wir von der griechischen Inselwelt an die türkische Westküste gefahren. Nach einem leckeren Frühstück begann der Tag für uns mit einem Ausflug nach Ephesus. Ephesus war früher eine der größten griechischen Städte. Heute kann man hier die Überreste der ehemaligen Stadt erkunden. Von einfachen Säulen, welche Bestandteil einer Basilika waren, über Eingangsbögen von Tempeln, Marktplätze und Statuen bis hin zur berühmten Fassade der Celsus Bibliothek und des riesigen halben Amphi-Theaters gibt es hier viel zu sehen.
Ephesus
 
Nach dem Ausflug zog es uns noch einmal in die Stadt. Wer shoppen gehen möchte kann dies hier wunderbar tun. Zahlreiche Läden bieten so ziemlich alles was man sich vorstellen kann.
TIPP: Gehen Sie nicht auf den genannten Preis des Händlers ein! Die Verkäufer erkennen genau wer Tourist ist und verlangen dementsprechende Preise. Seien Sie frech und nennen ihm einen viel niedrigeren Preis als Sie eigentlich zahlen möchten  - so kommen Sie im Endeffekt auf die gewünschte Summe! Und Sie können hier in Euro bezahlen!
Promenade in Kusadasi
Am vierten Tag machte die MS Hamburg in Dikili fest. Dieser Halt dient als Ausgangspunkt für den Ausflug zur Besichtigung des antiken Pergamon. Die Stadt Dikili selbst ist leider nicht besonders hübsch anzusehen.
Da wir den Ausflug zum antiken Pergamon nicht mitgemacht hatten haben wir uns an diesem Tag dem Fitnessraum und dem Pool gewidmet. Auch den Nachmittag auf See verbrachten wir auf dem Sonnendeck wie ziemlich alle anderen Passagiere auch, was jedoch nicht weiter schlimm war, denn es sind ausreichend Platz und Liegen vorhanden.
TIPP: Nutzen Sie an Seetagen das vielfältige Bordangebot! Es werden auch tagsüber Unterhaltungsmöglichkeiten wie Vorträge, Bingo oder Shuffleboard angeboten.

Für den fünften Tag stand vormittags Mudanya auf dem Programm. Mudanya dient dem Ausflug nach Bursa - der viertgrößten Stadt der Türkei. Doch auch Mudanya selbst ist einen Spaziergang wert. Es ist ein kleines Hafenstädtchen mit versteckten hübschen Flecken. Nach unserem Spaziergang bis zum Yachthafen haben wir uns noch in ein kleines Teehaus gesetzt und einen türkischen Apfeltee getrunken. Zum Abschluss haben wir noch den Obst- und Gemüsebasar mit einer Vielzahl an frischem und buntem Obst und Gemüse besucht.
TIPP: Türkischen Apfel- oder schwarzen Tee trinken und frische Früchte auf dem Basar mitnehmen - einfach lecker!
Nachmittags hatten wir noch einmal Zeit das schöne Wetter an Deck auf See zu genießen bis wir abends schließlich in Istanbul an unserer Endstation ankamen. Als wir gemütlich abends die Promenade entlang liefen, begleitet von einigen kleinen umherflatternden Fledermäusen hatten wir  Gelegenheit die funkelnde beleuchtete Bosporus Brücke zu bewundern. Es war zwar kühl und es hatte auch ein wenig geregnet aber der Zauber dieser pulsierenden Metropole ließ das kühle Wetter und den Wind schnell bei einem Glas Tee vergessen.
Nach diesem abendlichen Spaziergang machten wir uns wieder auf den Rückweg und machten schließlich schon einmal unsere Koffer bereit für die Abreise.

Nun hatten wir auch die letzte Nacht auf unserem schwimmenden Hotel, der MS Hamburg wunderbar verbracht und konnten noch ein letztes Mal das Frühstück genießen.
Danach hieß es Abschied nehmen.
Doch bevor wir zum Flughafen gebracht wurden hatten wir noch ein wenig Zeit in der Stadt. Der Bus brachte uns direkt an den Platz zwischen Hagia Sophia und der Blauen Moschee. Von hier aus gibt es viele kleine Straßen, in denen überall etwas zu sehen ist. Sie können nach Herzenslust staunen, shoppen und schlemmen - für jeden ist hier etwas dabei!
TIPP: Wenn Sie einen Döner in der Türkei bestellen, erwarten Sie nicht den Döner den Sie von Deutschland kennen! Sie werden Pommes darin finden und vielleicht auch keine Soße. Lassen Sie sich überraschen.
Nun ist auch für uns die Reise zu Ende.
Wir haben viele wunderbare Orte besucht, Fotos gemacht und Erinnerungen gesammelt.