Donnerstag, 19. Februar 2015

Städtereisen: Ein Tag in Brüssel



Eine Städtereise nach Brüssel ist ein wunderbares Vergnügen! Die Atmosphäre der belgischen Hauptstadt ist einzigartig. Nicht nur die herausragenden und bekannten Sehenswürdigkeiten wie das Manneken Pis, das Atomium oder der Grand’Place machen Brüssel zu einem lohnenden Ziel einer jeden Städtereise. Brüssel hat ein ganz besonderes Flair!

Wir starteten den Besuch von Brüssel von unserem zentral im Herzen der Stadt gelegenen NH Atlanta Brussels Hotel aus. Von hier aus waren es nur wenige Gehminuten zum zentralen Platz. Auch zur Rue Neuve, der berühmtesten Einkaufsstraße Brüssels, war es nur einen Katzensprung. Die Zimmer waren geräumig und geschmackvoll eingerichtet. Vom Frühstücksraum des Hotels im Obergeschoß bot sich uns schon beim Frühstück ein toller Blick auf die Innenstadt. So konnte der Tag wunderbar starten!

Erste Station in Brüssel war natürlich der Grand’Place - Brüssels historischer Marktplatz. Architekturliebhaber werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Majestätische Zunfthäuser umrahmen den Platz. Ein Gebäude ist schöner als das andere - allen vorweg natürlich das eindrucksvolle Rathaus von Brüssel. Hier wird die Geschichte der Stadt wieder lebendig und der Grand’Place zählt nicht umsonst zum UNESCO Weltkulturerbe. Lohnenswert ist es, an einer Stadtführung durch Brüssel teilzunehmen. Während dieser Führung bekommt man die Geschichte der einzelnen Häuser toll erklärt.
 (Grand'Place, Brüssel)

In einer der Seitenstraßen des Grand’Places befindet sich dann auch schon das Manneken Pis. Er ist der Liebling der Stadt und verfügt zwischenzeitig über eine Vielzahl an Kleidungsstücken. 830 wurden bislang gezählt. Auch zum Zeitpunkt unseres Besuchs trug er ein Gewand - was ich persönlich etwas Schade fand. Es ist schwer ein gutes Foto zu machen - wird er doch von unzähligen Touristen belagert.


(Manneken Pis, Brüssel)
Und auf dem Weg zum Manneken Pis kamen wir bereits an den ersten Ständen mit Brüssler Waffeln vorbei. Hier kann man einfach nicht vorbeigehen! Egal ob man Hunger hat oder nicht. Man kann sie blanko oder mit verschiedenen Toppings wie Puderzucker, Sahne und Früchten oder Schokolade genießen. Und überhaupt ist die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten in Brüssel groß. Ob typische belgische Fritten, Sternegastronomie oder süße Köstlichkeiten wie belgische Pralinen….  Zu den besten Frittenbuden in Brüssel zählt zum Beispiel das „Maison Antoine“ im Europaviertel. Und die Stadt ist voll von Cafes und gemütlichen Kneipen. 
(Atomium, Brüssel) 

Nun nicht mehr zu Fuß besuchten wir dann natürlich auch noch das Atomium - das Wahrzeichen Brüssels. Dieses stellt ein Eisenmolekül in 165-milliardenfacher Vergrößerung dar und wurde anlässlich der Weltausstellung im Jahre 1958 errichtet. Auf der Stadtrundfahrt kamen wir auch an vielen mondänen Bauten vorbei, sahen den Triumph-Bogen und natürlich auch den Place Royal - den Königspalast. Aber Brüssel ist nicht Brüssel, wenn man nicht auch den EU-Distrikt gesehen hat. Dieser ist so ganz anders als das historische Brüssel. Futuristisch anmutende Glaspaläste neben gigantischen Bürokomplexen.

Eine Städtereise ohne Shopping? Auch dies gehörte natürlich zu unserer Städtereise nach Brüssel dazu. Vom Grand'Place aus ging es zu Fuß zur mondänen Sankt Hubertus Galerie. Hier hieß es schauen und staunen. Und shoppen ganz anderer Art konnten wir auch auf dem Place de Jeu de Balles, wo täglich ein großer Flohmarkt stattfinden. Etwas Glück gehört hier natürlich dazu ein außergewöhnliches Schnäppchen zu erwerben. Das Marollenviertel ist übrigens für diesen Trödelmarkt bekannt.

Dienstag, 3. Februar 2015

Einkaufsparadies Philadelphia - City of Brotherly Love

Philadelphia ist mit rund 1,5 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Metropole an der Ostküste der USA. Hier wurde Geschichte geschrieben - ist Philadelphia doch vor allem dafür bekannt die Stadt zu sein, in der die Vereinigten Staaten gegründet wurden. Zudem ist Philadelphia auch eine Stadt der Kunst. Zahlreiche renommierte Kunstmuseen wie das Philadelphia Museum of Art oder die Barnes Foundation und verschiedene Kunstobjekte an vielen Straßen und Plätzen tragen dazu bei. Philadelphia ist die Stadt der "brüderlichen Liebe" - „The City of Brotherly Love". Es ist die Wiege der Nation und verbindet das Flair einer Großstadt mit dem Charme einer geschichtsträchtigen Kleinstadt.

Wer etwas über die Geschichte der USA erfahren möchte, sollte den historischen Independence National Historical Park besuchen. Hier wurde am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeit des Landes ausgerufen, hier formulierte Thomas Jefferson (1743-1826) die Verfassung der USA, und hier hatte zehn Jahre das Parlament und die Regierung der USA ihren Sitz. Und hier befindet sich auch die berühmte Freiheitsglocke - die Liberty Bell.

Trotz seiner allgegenwärtigen historischen Vergangenheit präsentiert sich Philadelphia zugleich jedoch als eine moderne und schmucke Großstadt. Hohe, moderne Wolkenkratzern neben historischen Bauten, imposante Einkaufszentren neben exklusiven kleinen Boutiquen, gemütlichen Bars und einigen der besten Restaurants Nordamerikas finden sich in der Stadt. Und Philadelphia ist grün. Zahlreiche Grünflächen und Parkanlagen runden das Stadtbild ab. Es heißt, dass Philadelphia die "grünste Stadt der USA" sein soll - und mit breiten Gehwegen ist ein Bummel durch die Stadt auch bei Spaziergängern beliebt.
Und auch im Umland finden sich sanfte Hügel, Wälder und Wiesen sowie kleine Ortschaften. Wer Künstlerateliers und Antiquitätenläden sucht, ist hier genau richtig.

Aber zurück in die Stadt: Shoppen in PhiladelphiaShoppingfreude werden von Philadelphia begeistert sein - kann man doch in der Stadt steuerfrei einkaufen. Im Bundesstaat Pennsylvania werden auf Kleidung und Schuhe keine Steuern erhoben! Eine Übersicht dazu gibt es auch auf der deutschsprachigen Seite des Philadelphia Convention & Visitors Bureau (PCVB) www.taxfreephilly.de.
Die Innenstadt von Philadelphia bietet tausende von Läden, sowie Fachgeschäfte z.B. in der Antique Row, exklusive Boutiquen und weitere tolle Angebote. Markenläden befinden sich auch in der King of Prussia Mall und in den Philadelphia Premium Outlets.

Neben Kleidung und Schuhen gibt es in Philadelphia natürlich noch viel mehr was man einkaufen kann. Wie wäre es mit einem Besuch des Reading Terminal Market, der sich in einem historischen Bahnhof befindet? Hier bieten mehr als 80 Lebensmittelhändler, Blumenläden, Kunsthandwerk etc. ihre Waren an - und hier befindet sich auch der älteste Bauernmarkt des Landes.

Also ein Besuch von Philadelphia lohnt sich allemal. Und wer dies von Deutschland aus nicht als reine Städtereise unternehmen möchte, der ist auf einer Rundreise entlang der Ostküste der USA genau richtig.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Antarktis Kreuzfahrt




Eine Kreuzfahrt in die Antarktis - die ersten Tage:
Nach einem 26-stündigen Flug von Frankfurt über Düsseldorf, Gran Canaria und Sao Paulo in Brasilien erreichten wir die südlichste Hafenstadt Ushuaia in Argentinien. Hier begann unsere Antarktis Kreuzfahrt.
Bei der Ankunft am Flughafen betrugen die Temperaturen um die 25 Grad - ein herrlicher Sommertag. Zu Hause in Deutschland schneite es zur gleichen Zeit kräftig. Hatten wir doch Januar, eine optimale Reise für eine Kreuzfahrt in die Antarktis. Es erfolgte die Einschiffung an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes.

Der erste Tag dieser Antarktis Kreuzfahrt begann zunächst mit einem Ausflug von der Hafenstadt Ushuaia aus zum Nationalpark Tierra del Fuego. Eine schöne Landschaft mit Hochmooren, Seen und dichtem Regenwald. Dann hieß es um 14 Uhr am selben Tag: „Leinen los“ und unsere schon sehnsüchtig erwartete Antarktis Kreuzfahrt begann!
Bei Kaiserwetter und warmen Temperaturen gleitete unser Schiff zunächst durch den Beagle Kanal zur Kap Hoorn Passage. Am Abend erklärte der Expeditionsleiter dieser Antarktis Kreuzfahrt allen Passagieren wie man sich in der (fast) unberührten Antarktis verhält und was uns in den kommenden Tagen erwartete.
(Ushuaia, Argentinien)


Die Drake Passage ist die Wasserstraße, die Südamerika von der Antarktis trennt. Sie ist ca. 640 km breit und 800 km lang. In der Regel ist dieses Gewässer stürmisch und rau. Wir hatten Glück und ruhige See mit strahlendem Sonnenschein. Am Tag danach erreichte unser Schiff im dichten Nebel, bei Temperaturen von: Luft O Grad, Wasser 3 Grad und Windstille, den Yankee Harbor. Dieser natürliche Hafen wird von einer Bucht und einer langen Nehrung gebildet und liegt an der Südwestseite von Greenwich Island. Am Strand haben Eselspinpinguine ihre Brutstätten. Grob geschätzt gibt es hier ca. 4.000 Nester. Mit Zodiac Booten fuhren wir zum Strand, wo wir dann inmitten in der Pinguin Kolonie an Land gingen. Schon die Eindrücke während dieser Antarktis Kreuzfahrt sind faszinierend!

Um 14 Uhr erfolgte die zweite Anlandung auf Half Moon Island - an der Ostseite von Livingstone Island gelegen. An Land wurden wir sofort von Zügelpinguinen gegrüßt, die mit 50 bis 60 cm Körperlänge zu den kleinsten Pinguinarten der Antarktis gehören. Der Bestand wird auf 10 Millionen Exemplare geschätzt. Laut ertönte der Ruf: „Buckelwal in Sicht“ als wir gerade auf einem Hügel in der Nähe des Strandes waren.
Auf dem Weg zurück zum Landungsboot lag am Strand ein See-Elefantenweibchen und döste. Es sind die größten Robben der Antarktis. Des weiteren sahen wir eine im Wasser schwimmende Weddelrobbe, die uns neugierig vom Wasser aus beobachtete. 


Jeden Abend während dieser Antarktis Kreuzfahrt ließ das Expeditionsteam die Ereignisse des Tages noch einmal Revue passieren und stimmte im Anschluss dann auf den nächsten Tag ein.

Die Fahrt ging weiter in Richtung Süden nach Deception Island.
Am Morgen trug der Himmel ein festliches Grau und die Kulisse von Deception Island wirkte düster und bedrohlich. Durch die schmale Einfahrt von Neptuns Blasebalg fuhren wir in den 14 mal 10 km, mit Wasser gefüllten großen Krater der Insel. Schnell wurden die Zodiac Boote ins Wasser gelassen - mit Kurs auf Whaler s Bay, einer verlassenen Walfangstation.

Die Fortsetzung folgt… Antarktis Kreuzfahrten

Dienstag, 13. Januar 2015

Südfrankreich aus einer neuen Perspektive

Südfrankreich aus einer neuen Perspektive - so lautete das Motto dieser wunderbaren Flusskreuzfahrt auf der Rhone.

Südfrankreich - das ist: der betörende Duft von Lavendel, schier unendlich scheinende Sonnenblumenfelder und das beruhigende Zirpen der Arkaden. Südfrankreich - das sind auch die weißen Pferde, die schwarzen Stiere und die rosa Flamingos der Camargue. Südfrankreich - das sind beeindruckende Bauten wie in Arles oder in Avignon und herrliche Landschaften.

(Flusskreuzfahrt auf der Rhone: in Arles)

Während einer Flusskreuzfahrt auf der Rhone kann man all dies und noch viel mehr erleben. Eine Flusskreuzfahrt auf der Rhone ist eine Reise, die mit allen Sinnen bewegt. Die Faszination der Langsamkeit - neudeutsch auch "Entschleunigung" genannt, höchster Komfort auf dem Fluss und ständig etwas neues entdecken.

An Bord von MS Princesse de Provence hat man während einer Flusskreuzfahrt auf der Rhone genügend Zeit für Genuss und Entdeckungen zugleich. Nicht das Ziel, sondern der Weg als solches ist das Ziel. Langsam reisen und dabei mehr entdecken! An Bord dieses Flusskreuzfahrtschiffes kann man den Hektik des Alltags entfliehen. An Bord von MS Princesse de Provence passen gerade mal 144 Passagiere, die von rund 35 Crewmitgliedern liebevoll verwöhnt werden. Alleine die kulinarischen Köstlichkeiten, die an Bord von MS Princesse de Provence serviert werden, sind ein Gedicht. Selten eine so gute Küche an Bord eines 4-Sterne Schiffes erlebt! MS Princesse de Provence ist gediegen eingerichtet und verfügt über ein wunderbares Sonnendeck, welches bei jedem Wetter zum Verweilen einlädt. Passende Kleidung vorausgesetzt. Hier darf man sogar während der Brückenfahrten durch Lyon sitzend an Deck bleiben - was nicht bei allen Flusskreuzfahrtschiffen auf der Rhone auf Grund der niedrigen Brücken erlaubt ist. Darüberhinaus verfügt MS Princesse de Provence über ein Panorama-Restaurant, eine kleine Bar und einen Panorama-Salon im hinteren Bereich des Schiffes. Es gibt keinen Wellnessbereich oder ähnliches, was aber während einer Flusskreuzfahrt auf der Rhone auch nicht fehlt - bietet doch die befahrene Region im Süden Frankreichs genug zum Staunen, Entspannen und Genießen. Die 72 Kabinen an Bord von MS Princesse de Provence verteilen sich auf zwei Decks, die durch eine recht Steile Treppe mit einander verbunden sind. Auf dem Hauptdeck haben die Kabinen nicht zu öffnende Fenster, auf dem Oberdeck einen französischen Balkon - also bodentiefe Fenster, die man öffnen kann. Wie bei vielen Flusskreuzfahrtschiffen ist auch an Bord von MS Princesse de Provence die Besatzung meist osteuropäisch - die Kapitäne sind französisch.

(Flusskreuzfahrt auf der Rhone: Schluchten der Ardeche) 

MS Princesse de Provence führte uns auf dieser Flusskreuzfahrt auf der Rhone und Saone in die Landschaften von Burgund, der Provence und auf einem Ausflug in die Camargue. Farbenfrohe Landschaften gepaart mit historischen Städten - was will man mehr? Diese Flusskreuzfahrt auf der Rhone startet in Lyon, der Stadt des Lichts. Zunächst ging es auf der Saone entlang nach Macon und Chalon-sur-Saone. Ein Ausflug zum eindrucksvollen Kloster Cluny und zum bekannten Hotel Dieu in Beaune ist ein Muss! Nachdem wir Lyon wieder passiert hatten, ging es dann auf der einstmals wilden Rhone, die lange Zeit nicht für die Schifffahrt gebändigt werden konnte, in den Süden Frankreichs. Arles mit den prunkvollen Bauten aus römischer Zeit, Avignon mit dem imposanten Papstpalast und auch Saintes-Maries-de-la-Mer waren auf dieser Flusskreuzfahrt auf der Rhone angesteuerte Ziele.
(Flusskreuzfahrt auf der Rhone: in der Camargue)

Auch wenn die Anreise per Bus am dem Großraum Frankfurt recht lange war, so lohnt sich eine Flusskreuzfahrt auf der Rhone allemal! Eine Flusskreuzfahrt auf der Rhone ist immer eine Reise wert!

Dienstag, 30. Dezember 2014

Auszeit - eine Wellnessreise

Entspannungsfreudig, Gesundheitserhaltung, Relaxen und Erholung oder einfach mal die Seele baumeln lassen...  Das alles und noch viel mehr sind Gründe für eine Wellnessreise. Kurz mal Kraft tanken. Raus aus dem Alltagsstress und rein in den entspannenden Kurzurlaub.

Das Alter der Wellnessreisenden spielt dabei keine Rolle. Im Gegenteil. Ein Großteil der Wellnessurlauber ist zwischenzeitlich eher jünger.  

Wellnessreisen sind im Trend. Und diese Reisen müssen dabei nicht ins Ausland führen. In Deutschland gibt es zwischenzeitlich eine Vielzahl guter Wellnesshotels, die alle gut mit dem eigenen PKW oder mit der Bahn in nur wenigen Stunden erreichbar sind.

Was erwartet einen Reisenden während einer Wellnessreise? Fango-Packungen, ausgewogene Ernährung, Massagen, naturkundliche Behandlungen, Kneippkuren, Bewegungstraining, Medical-Wellness, Ayurveda, ein sportliches Rahmenprogramm und vieles mehr. Je nach gewähltem Wellnesshotel. Hinzu kommen ausgezeichnete SPA- und Wellnessbereiche, die auch einfach so zum Verweilen einladen.

Beauty und Wellnessreisen sind im Trend. Noch interessanter wird eine Wellnessreise, wenn man diese in einer Großstadt verbringt. Großstadt und Erholung? Wie lässt sich das vereinen? Sind die Gegensätze hier nicht zu gross? Nein - lautet die klare Antwort. Eine Stadt zu entdecken kann anstrengend sein. Kann es dann etwas Schöneres geben als im Wellnesshotel im Anschluss zu entspannen und wieder neue Kraft zu finden? Ein Beispiel ist das Centrovital Hotel in Berlin Spandau. Dieses 4-Sterrne Hotel ist in einer ehemaligen Brauerei untergebracht und verspricht mit einem Spa- und Wellnessbereich auf 3.500 qm Entspannung pur. Das Ambiente, das sich hinter einer Backsteinfassade verbirgt, ist einzigartig. Hauptstadtflair, Erlebnispool, Saunalandschaft, Siddhalpena Ayurveda Center... Relaxen beim Citytrip!

Drei oder vier Tage reichen für eine Wellnessreise bereits aus. Lieber mehrmals im Jahr eine kurze Wellnessreise unternehmen - dies fördert das Wohlbefinden und stärkt für den Alltag. Studien haben dies bewiesen, auch wenn sich hartnäckig die landläufige Meinung hält, dass Entspannung erst nach 2-3 Wochen eintritt.

Fazit: eine Wellnessreise ist der ideale Kurzurlaub für zwischendurch und für alle Altersgruppen.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Urlaub per Rad und Schiff



Ein Radurlaub alleine ist schon etwas besonderes, aber eine Kombination aus Rad und Schiff, also aus Radreise und Flusskreuzfahrt ist noch wesentlich faszinierender. Man geht an Bord eines Flusskreuzfahrtschiffes und lässt sich von der meist sehr familiären Atmosphäre sofort in den Bann ziehen. Diese Art des Reisens - der Rad und Schiffsreisen - gibt es auf Rhein und Donau, aber auch kleineren Flüssen wie Main oder Neckar - aber auch bspw. auf der Rhone und auf den holländischen und flandrischen Wasserwegen. Die Flusskreuzfahrtschiffe - die "schwimmenden Hotels" - bei den Rad und Schiffsreisen sind zumeist klein und oftmals ist der Kapitän auch gleichzeitig der Eigner des Schiffes. Somit liegt es auf der Hand, dass dann alles bestens an Bord verläuft. Aber auch bei den Rad- und Schiffsreisen kann man aus verschiedenen Schiffstypen wählen: beinahe luxuriös, gemütlich, charmant, stilvoll... Ganz nach Lust und Laune. Es gibt allerdings auch ein kleines"aber": da es meist kleine Schiffe sind, ist eine rasche Entscheidung meist zwingend notwendig, da andernfalls die Kabinen ausgebucht sind.
Einige Schiffsbeispiele: MS Gretha van Holland und MS QuoVadis mit max. 24 Passagieren, MS Classic Lady in den Masuren mit max. 40 Plätzen, MS Patria mit 68 Betten, MS Theodor Körner auf der Donau mit Platz für 135 Passagiere... Die Liste lässt sich fortsetzen.
(MS Patria)


Das Schiff fährt während dieser Rad und Schiffsreisen gemächlich von Hafen zu Hafen und man legt an den meisten Reisetagen die gleiche Strecke per Fahrrad zurück. Wer einmal einen Tag pausieren möchte, bleibt einfach an Bord und genießt die Strecke ganz in Ruhe vom Sonnendeck aus. Die gewählten Radstrecken werden meist auf autofreien Wegen, Radwegen und ruhigen Nebenstraßen zurückgelegt. Nur vereinzelt werden auch stärker befahrene Straßen benutzt. Und entlang der jeweiligen Flüsse zu radeln ist nochmals etwas ganz Besonderes. Man ganz sich förmlich vom Fluss mit treiben lassen - aber bitte nicht wörtlich nehmen

Für das leibliche Wohl während der Rad und Schiffsreisen sorgt die Besatzung. Frühstück und Abendessen werden an Bord serviert, zu Mittag gibt es meist ein Lunchpaket für unterwegs - oder je nach Programm wird das Mittagessen ebenfalls an Bord eingenommen.

Soll man auf Rad und Schiffsreisen sein eigenes Rad mitnehmen? Wir würden sagen nein. Es gibt zwar begrenzte Stellmöglichkeiten für die eigenen Räder, es kann aber auch sein, dass aus Platzgründen diese gelegt werden. Dies sollte man mit abwägen. Die Mieträder sind von eine sehr guten Qualität - sind sie doch Grundlage für einen tollen Radurlaub. Auch Elektroräder können gemietet werden. Eine Panne unterwegs? Ein Reparaturset gehört in der Regel zur Standardausstattung. Und ansonsten kann der Kapitän oder der Reiseleiter immer per Handy erreicht werden.

Was für Radrouten gibt es bei den Rad und Schiffsreisen? Natürlich klar - die Königin der Flüsse: die Donau im Dreivierteltakt. Von Passau nach Wien oder auch auch über Bratislava bis Budapest und zurück. Per Rad und Schiff entlang der Elbe bis nach Prag - in die "Goldene Stadt". Bayerische Lebensfreunde auf dem Main von Miltenberg bis Bamberg. Ein Deutsch-Französisches Intermezzo auf dem Rhein von Basel bis Mainz, Weinberge und Fachwerk zwischen Saarburg und Koblenz auf Saar und Mosel... Wie bei den Schiffen auch, ist auch hier die Auswahl an Rad und Schiffsreisen mit den unterschiedlichen Routen zwischenzeitlich riesig und dies stellt nur einen Auszug der möglichen Rad- und Schiffstouren dar.
(Donauradweg)


Und dann gibt es natürlich bei den Rad und Schiffsreisen auch noch Rad- und Segeltouren. Wer schon immer einmal mit einem Segelschiff reisen wollte, für den ist dies eine gute Möglichkeit, diese Art von Schiff kennen zu lernen. Angeboten werden diese Radreisen mit Traditionsseglern und kleinen Motorseglern. Sie segeln und A nach B und unternehmen von den jeweiligen Häfen aus tolle Radausflüge. Und wer mag, kann sicherlich auch der Crew bei der täglichen Bordroutine behilflich sein. Ein Erlebnis aus Natur und Elementen! Mögliche Segelschiffe sind wie schon erwähnt Traditionsseglern, die natürlich auch hochseetauglich sind, oder umgebaute ehemalige Frachtschiffe wie die wunderschöne Wapen Fan Fryslan oder Mare Fan Fryslan. Diese extravaganten Zwei- bzw. Dreimastschoner sind im westfriesischen Wattenmeer unterwegs. Wind, Meer, Salz und Sonne... und jeden Morgen freut man sich auf eine steife Brise in den Segeln. Einfach ein Gefühl von Freiheit.
(Wapen fan Fryslan)


Wie bei Flusskreuzfahrten auch, bestimmen die Gegebenheiten der Flüsse bzw. der Schifffahrt den tatsächlichen Fahrplan dieser Rad und Schiffsreisen.
Rad- und Schiffsreisen - eine mal etwas andere Reiseart, die einen jeden verzaubern wird.

Freitag, 21. November 2014

Marokko - Märchen aus 1001 Nacht



Wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kann sich auf die Weite der Wüste, auf Städte wie aus 1001 Nacht, auf das eindrucksvolle Atlas-Gebirge und auf eine herzliche Bevölkerung freuen. 
Und im Anschluss an eine Rundreise bietet sich eine Badeverlängerung an den endlosen Sandstränden Marokkos an. Eine der Topadressen dazu ist in Marokko natürlich Agadir. Und seit nicht langer Zeit befindet sich hier am nördlichen Ende der Strandpromenade auch ein Yachthafen, in dem sich luxuriöse Yachten und Segelboote tummeln. Zum Flanieren ideal!

Städte wie Marrakesch, Rabat und Fes warten mit ihren wundervollen Medinas - den Altstädten - und den vielen Souks darauf entdeckt zu werden. Lassen Sie sich in eine andere Zeit zurückversetzen! Mittelalterlich muten sie an - und quirlig sind sie noch dazu. Aber auch hier hält die Moderne langsam Einzug.
Genießen Sie in einem der vielen Teehäuser einen typischen Minztee und schlendern Sie anschließend durch die vielen verwinkelten Gassen und Gässchen. Kleine Läden reihen sich in den Souks einander und es scheint, als wenn überall etwas steht und hängt. Aufgepasst: wenn Sie hier etwas erwerben wollen: vergessen Sie das Handeln nicht! Die marokkanischen Händler warten nur darauf mit Ihnen zu feilschen.
Unser Tipp: von den Dachterrassen Marrakeschs aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt.


Themen für eine Marokko Rundreise gibt es viele: die Königsstädte, die Straße der Kasbahs... Ganz nach Lust und Laune. Auch die Reisedauer richtet sich nach den persönlichen Möglichkeiten. Einen guten Einblick über das nordafrikanische Land erhält man schon bei einer einwöchigen Marokko Rundreise - ausführlicher sind natürlich die zweiwöchigen Rundreisen.


Wer die Möglichkeit hat, sollte auch bei einer organisierten Marokko Rundreise die landestypische Küche Marokkos probieren. Ganz typisch für das Land ist der Tajine. Dieser tönerne Schmortopf ist der Klassiker in der Küche und mit ihm lassen sich ganz hervorragende Eintöpfe zubereiten. Tajine Gerichte findet man sowohl in Restaurants, als auch in der Garküche "um die Ecke". Serviert werden die Tajine Gerichte ganz nach Belieben mit Lamm oder Rind, mit Huhn, mit viel Gemüse oder auch mit Fisch. Vielleicht wäre ein Tajine Topf auch ein schönes Mitbringsel? Die meisten davon werden noch in liebevoller Handarbeit hergestellt und wunderschön verziert.

Marokko fasziniert - erleben Sie dieses wundervolle Land auf einer Rundreise und entdecken Sie den Orient.