Montag, 11. Mai 2015

Schiffsportrait: Norwegian Epic



Die Norwegian Epic ist ein Schiff der mehrfach ausgezeichneten Reederei Norwegian Cruise Line. Auch im Sommer 2015 ist Norwegian Epic im Mittelmeer unterwegs und man kann sich wieder auf zahlreiche tolle Routen, Häfen und Städte freuen.
© Norwegian Epic

Die 2010 gebaute Norwegian Epic ist sehr modern und stilvoll eingerichtet. Man findet auf diesem Schiff so ziemlich alles was das Herz begehrt! Wem hier langweilig wird, der ist selbst schuld!
Die Norwegian Epic bringt Kulinarik-Fans in den 7. Himmel, denn Ihnen stehen 24 Dining-Optionen zur Verfügung. Einige davon sind bereits in Ihrem Reisepreis inkludiert, andere wiederum sind gegen Aufpreis reservierbar.
Im Reisepreis inkludiert sind die beiden Hauptrestaurants - eines klassisch mit Tanzfläche, und eines modern eingerichtet, das rund um die Uhr geöffnete O’Sheehan’s und das Buffet im Garden Café. Einen Snack für zwischendurch kann man im Great Outdoors oder im Spice H2O genießen. Wer den Tag im Bett verbringen möchte und keine Lust hat aufzustehen, der kann gegen eine Gebühr pro Bestellung den 24-Stunden-Kabinenservice nutzen. Wie schon erwähnt bietet Norwegian Epic zusätzlich aufpreispflichtige Dining-Optionen. Diese Optionen führen den Gast auf eine kulinarische Weltreise. Im „Le Bistro“ wird exquisite französische Gourmetküche serviert, im „Moderno“ gibt es brasilianische Köstlichkeiten, Asiatisch speisen kann man in den Restaurants „Shanghai’s“, „Shanghai’s Noodle Bar“, in der Sushi-Bar „Wasabi“ oder im „Teppanyaki-Restaurant“. Pizza und Pasta werden im „La Cucina“ kredenzt und für „richtige Kerle“ gibt es in „Cagney’s Steakhouse“ genau das Richtige! Unter der Rubrik „Mehr als nur ein Abendessen“ kann man im Spiegel Tent die Show Cirque Dreams © während Ihres Dinners bestaunen. Im Manhattan Room - eines der Hauptrestaurants - kann man einen Auszug aus der Tanzshow „Burn the Floor“ genießen und beim Chef’s Table ein exklusives 9-Gänge-Menü mit passenden Weinen.

Was gehört noch zu einem gelungenen Abend außer einem vorzüglichen Abendessen in toller Atmosphäre? Richtig! Die beste Abendunterhaltung die man sich vorstellen kann… Ob Shows, Live-Musik, tanzen bis zum Morgengrauen oder einfach nur entspannt etwas trinken - in einer der 20 Bars und Lounges auf Norwegian Epic findet sich für jeden das Richtige. Ganz besonders ist ein Besuch der SVEDKA & Inniskillin Ice Bar aus echtem Eis zu empfehlen!

Weitere Möglichkeiten auf der Norwegian Epic den Tag zu verbringen gibt es viele! Entspannen Sie im luxuriösen Mandara-Spa, bummeln Sie durch die Bordboutique und durch die eigene Kunstgalerie, sammeln Sie neue Ideen bei den Vorträgen an Bord oder nutzen Sie die Bowlingbahnen und das Casino für ein Spiel 

Auch Aktiv-Fans kommen auf der Norwegian Epic auf Ihre Kosten. Es gibt eine Kletterwand, drei Wasserrutschen im Aqua Park, einen Basketballplatz, ein Bungeetrampolin und eine Joggingbahn. Wer es lieber gemütlich mag, kann in einem der sieben Whirlpools relaxen. 

Doch nicht nur bei der Unterhaltung sind so viele verschiedene Möglichkeiten gegeben - die Norwegian Epic bietet auch eine sehr große Kabinenvielfalt, denn jeder hat so seine eigene Vorstellung von seinem idealen Urlaubsziel! Von Innenkabinen über Balkonkabinen, Mini Suiten, Familienkabinen, Spa-Kabinen oder Studios für Alleinreisende. Es gibt so viele Varianten auf der Norwegian Epic!

Donnerstag, 30. April 2015

MS HAMBURG - Kreuzfahrt in der Ägäis



Nach einer wunderbar entspannten Anreise mit unserem Lufthansa Flug am Morgen, erreichten wir gegen 14 Uhr den Flughafen Athen, wo nach der Gepäckausgabe auch schon eine Dame mit einem "MS HAMBURG" Schild auf uns wartete. So wussten wir direkt wie wir zu unserem Transfer gelangen, und mussten nicht lange suchen. Auf unserer Fahrt vom Flughafen zum Hafen in Piräus erhielten wir einige Informationen zur Stadtgeschichte Athens durch eine erfahrene Reiseleitung. Am Hafen angekommen wurde unser Gepäck aufs Schiff gebracht und wir konnten sehr schnell nach Eintauschen des Ausweises bzw. Reisepasses gegen die Bordkarte, und Handgepäckkontrolle an Bord gehen. Dort wurde jeder zu seiner Kabine begleitet, wo das Gepäck bereits bereitstand.
Da wir erst um Mitternacht ablegten um nach Santorin weiterzufahren, machten wir uns noch einmal auf den Weg in die Innenstadt Athens. Vom Hafen in Piräus ist es nicht sehr weit zur nächsten Bushaltestelle. Per Bus gelangt man an die Metro Station, von welcher aus man dann bequem in die Innenstadt kommt.
Da wir uns dazu entschieden hatten zur Metro zu laufen um das Wetter zu genießen hatten wir natürlich nicht mehr ganz so viel Zeit in Athen selbst. So entschlossen wir uns kurz über die Einkaufsstraße am Syntagma Platz zu schlendern und uns noch in ein kleines Restaurant zu setzen um etwas Landestypisches zu essen, und natürlich einen Ouzo zu trinken.
Nach unserer Rückkehr gingen wir noch kurz eine Runde übers Schiff und danach machten wir es uns in unserer Kabine noch ein wenig gemütlich. Durch die wunderschönen, großen Bullaugen unserer Kabine konnten wir sehen, wie wir aus dem Hafen ausliefen.
TIPP: In Griechenland wird Ihnen in Bars, Cafés, Restaurants und Tavernen meistens ein Glas Leitungswasser kostenfrei angeboten. Dem Leitungswasser ist immer sehr viel Chlor zugegeben - seien sie daher vorsichtig! Selbiges gilt für Eiswürfel in offenen Getränken.

Am nächsten Morgen wurden wir von der griechischen Sonne wachgeküsst, da wir unseren Verdunkelungsrollo nicht geschlossen hatten. Der Blick nach draußen und auf die Fernsehübertragung der Vorauskamera machte neugierig, deshalb machten wir uns schnell fertig und dann ging es zum Frühstück in den Palmengarten. Eine reiche Auswahl an warmen und kalten sowie süßen und auch herzhaften Speisen ist hier zu finden. Zudem gibt es Tee, Kaffee, Wasser, Sekt und diverse Säfte am Buffet. Je nach Wetterlage und Lust haben Sie die Möglichkeit drinnen oder draußen auf dem Sonnendeck zu frühstücken.
Um den Gästen die Einfahrt in den beeindruckenden Krater von Santorin noch zu versüßen gab es Freibier auf dem Sonnendeck. Wer wollte hatte zwischen Frühstück und Mittagessen Zeit sich beim Friseur, in der Sauna oder bei einer Massage verwöhnen zu lassen, sich im bordeigenen Fitnessraum etwas auszupowern oder gemütlich eine Runde schwimmen zu gehen. Wir entschieden uns, die wunderbare Aussicht zu genießen, denn die steilen Felsküsten mit den kleinen weißen Dörfchen dazwischen sind natürlich ein einmaliger Anblick.
Santorin

Das Mittagessen im Palmengarten - welcher direkt an das Sonnendeck angrenzt - beinhaltete für diesen Tag passenderweise unter anderem typische Deutsche Gerichte wie Sauerkraut, Weißwurst, Kartoffelsalat und Spanferkel.
Angekommen im Inneren des Kraters gingen wir vor Anker. Die MS Hamburg muss - wie alle anderen Schiffe auch - mitten im Krater vor Anker gehen und die Passagiere müssen mit Tenderbooten an Land gebracht werden, da die Gewässer nur sehr flach sind. Dies ist jedoch kein Minuspunkt - nein im Gegenteil! Von den kleinen Booten aus bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf die "Cable Cars", die Insel und die MS Hamburg selbst. Um vom Hafen in die Hauptstadt Thira zu kommen haben Sie die Möglichkeit die Treppenstufen zu nehmen oder mit den "Cable Cars" zu fahren.  Die "Cable Cars" sind die Gondeln der Seilbahn die sehr steil innerhalb von 2 Minuten zur oberen Station führt. Von hier aus kann man durch die kleinen verwinkelten Gassen der Hauptstadt schlendern. Der wunderbare Ausblick auf die weiße Stadt die in den Fels hinein gebaut wurde ist einzigartig. Die Insel verströmt einen ganz eigenen Zauber.
Mit dem letzten Tenderboot verließen wir die zauberhafte weiße Insel Santorin und gingen wieder an Bord der MS Hamburg. Nachdem wir uns umgezogen hatten gingen wir in das Restaurant um dort zu Abend zu essen. Im Restaurant können Sie aus verschiedenen Varianten Ihr ganz persönliches Menü zusammenstellen.
Nach dem Abendessen bieten sich die Lounge und der Palmengarten noch für einen Drink an. Im Palmengarten können sie ein wenig das Tanzbein schwingen während Sie in der Lounge mit wechselnden Shows unterhalten werden.
TIPP: Achten Sie im Tagesprogramm auf den Cocktail des Tages - hier wird immer ein alkoholfreier und ein alkoholhaltiger Cocktail vorgestellt welchen Sie dann am Abend zu einem vergünstigten Preis probieren können.

Am nächsten Morgen legten wir in Kusadasi an. Über Nacht waren wir von der griechischen Inselwelt an die türkische Westküste gefahren. Nach einem leckeren Frühstück begann der Tag für uns mit einem Ausflug nach Ephesus. Ephesus war früher eine der größten griechischen Städte. Heute kann man hier die Überreste der ehemaligen Stadt erkunden. Von einfachen Säulen, welche Bestandteil einer Basilika waren, über Eingangsbögen von Tempeln, Marktplätze und Statuen bis hin zur berühmten Fassade der Celsus Bibliothek und des riesigen halben Amphi-Theaters gibt es hier viel zu sehen.
Ephesus
 
Nach dem Ausflug zog es uns noch einmal in die Stadt. Wer shoppen gehen möchte kann dies hier wunderbar tun. Zahlreiche Läden bieten so ziemlich alles was man sich vorstellen kann.
TIPP: Gehen Sie nicht auf den genannten Preis des Händlers ein! Die Verkäufer erkennen genau wer Tourist ist und verlangen dementsprechende Preise. Seien Sie frech und nennen ihm einen viel niedrigeren Preis als Sie eigentlich zahlen möchten  - so kommen Sie im Endeffekt auf die gewünschte Summe! Und Sie können hier in Euro bezahlen!
Promenade in Kusadasi
Am vierten Tag machte die MS Hamburg in Dikili fest. Dieser Halt dient als Ausgangspunkt für den Ausflug zur Besichtigung des antiken Pergamon. Die Stadt Dikili selbst ist leider nicht besonders hübsch anzusehen.
Da wir den Ausflug zum antiken Pergamon nicht mitgemacht hatten haben wir uns an diesem Tag dem Fitnessraum und dem Pool gewidmet. Auch den Nachmittag auf See verbrachten wir auf dem Sonnendeck wie ziemlich alle anderen Passagiere auch, was jedoch nicht weiter schlimm war, denn es sind ausreichend Platz und Liegen vorhanden.
TIPP: Nutzen Sie an Seetagen das vielfältige Bordangebot! Es werden auch tagsüber Unterhaltungsmöglichkeiten wie Vorträge, Bingo oder Shuffleboard angeboten.

Für den fünften Tag stand vormittags Mudanya auf dem Programm. Mudanya dient dem Ausflug nach Bursa - der viertgrößten Stadt der Türkei. Doch auch Mudanya selbst ist einen Spaziergang wert. Es ist ein kleines Hafenstädtchen mit versteckten hübschen Flecken. Nach unserem Spaziergang bis zum Yachthafen haben wir uns noch in ein kleines Teehaus gesetzt und einen türkischen Apfeltee getrunken. Zum Abschluss haben wir noch den Obst- und Gemüsebasar mit einer Vielzahl an frischem und buntem Obst und Gemüse besucht.
TIPP: Türkischen Apfel- oder schwarzen Tee trinken und frische Früchte auf dem Basar mitnehmen - einfach lecker!
Nachmittags hatten wir noch einmal Zeit das schöne Wetter an Deck auf See zu genießen bis wir abends schließlich in Istanbul an unserer Endstation ankamen. Als wir gemütlich abends die Promenade entlang liefen, begleitet von einigen kleinen umherflatternden Fledermäusen hatten wir  Gelegenheit die funkelnde beleuchtete Bosporus Brücke zu bewundern. Es war zwar kühl und es hatte auch ein wenig geregnet aber der Zauber dieser pulsierenden Metropole ließ das kühle Wetter und den Wind schnell bei einem Glas Tee vergessen.
Nach diesem abendlichen Spaziergang machten wir uns wieder auf den Rückweg und machten schließlich schon einmal unsere Koffer bereit für die Abreise.

Nun hatten wir auch die letzte Nacht auf unserem schwimmenden Hotel, der MS Hamburg wunderbar verbracht und konnten noch ein letztes Mal das Frühstück genießen.
Danach hieß es Abschied nehmen.
Doch bevor wir zum Flughafen gebracht wurden hatten wir noch ein wenig Zeit in der Stadt. Der Bus brachte uns direkt an den Platz zwischen Hagia Sophia und der Blauen Moschee. Von hier aus gibt es viele kleine Straßen, in denen überall etwas zu sehen ist. Sie können nach Herzenslust staunen, shoppen und schlemmen - für jeden ist hier etwas dabei!
TIPP: Wenn Sie einen Döner in der Türkei bestellen, erwarten Sie nicht den Döner den Sie von Deutschland kennen! Sie werden Pommes darin finden und vielleicht auch keine Soße. Lassen Sie sich überraschen.
Nun ist auch für uns die Reise zu Ende.
Wir haben viele wunderbare Orte besucht, Fotos gemacht und Erinnerungen gesammelt.

Sonntag, 15. März 2015

Alaska - Land der Eskimos und Inuit

Etwa 5x so groß wie Deutschland - so groß ist Alaska, der 49. und nördlichste Bundesstaat der USA. Hier finden sich auf ca. 1,7 Millionen Quadratkilometern die höchsten Berge, die meisten Gletscher und auch die Größte Fläche an Nationalparks. In diesem großen Bundesstaat jedoch leben allerdings nur rund 700.000 Menschen. Dies entspricht 0,4 Menschen pro Quadratkilometer. Abgeschiedenheit ist hier die Norm.

Wer kennt "Russisch-Amerika"? So wurde Alaska von 1818 bis 1867 bezeichnet und gehörte zum russischen Zarenreich. Hauptstadt war Kodiak, Hauptort der gleichnamigen Insel. 1867 wurde es dann für 7,2 Mio. US $ von der USA gekauft. Aber die Geschichte der Besiedelung Alaskas reicht schon bis in die Altsteinzeit zurück. Die Inuit und zahlreiche andere indigenen Völker besiedelten das Land. Später kamen dann Goldgräber und andere, die ihr Glück suchten, ins Land.


Alaska, das ist auch die letzte große Wildnis mit einer beeindruckenden Tierwelt. Man kann schon sagen, dass in Alaska vielerorts die Tiere unter sich sind. Und die große Anzahl an Nationalparks und Naturschutzgebieten tun das ihrige dazu. Wale, Bären, Karibus, Elche, Wölfe... - dies sind nur einige der Tierarten, die man hier noch in freier Wildbahn erleben kann. Und hoch im Himmel kreisen Weißkopfseeadler ihre Runden. Wer weiß, dass hier noch rund 50.000 Schwarzbären und rund 40.000 Braunbären leben? Und Kodiakbären sind nur hier zu Hause. Diese große Zahl an Tieren ist der großen Fischpopulation zu verdanken - eine der Hauptnahrungsquellen der Bären. Apropos Fische. Millionen von Lachsen tummeln sich in den Gewässern Alaskas. Auch Vogelfreunde werden ins Schwärmen geraten. Mehr als 400 Vogelarten lassen sich hier beobachten. Darunter auch Trompetenschwäne, Fischadler oder auch Moorschneehühner. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man während man entlang eines Highways fährt, einen Elch zu Gesicht bekommt. Bei den männlichen Tiere, die Elchbullen, ist eine Schulterhöhe von 1,80 m keine Seltenheit und das pompöse Geweih beeindruckend. Die Alaska-Elche weisen ein besonders breites Schaufel-Geweih auf.

Meerestieren ganz nah sein kann man zum Beispiel in der Glacier Bay, wo sich Seehunde, Buckelwale oder auch Delfine und Seelöwen tummeln. Es ist schon ein besonderes und gewaltiges Erlebnis zu sehen, wie sich die Robben auf den Eisschollen sonnen, Delfine miteinander spielen oder überhaupt Wale aus nächster Nähe zu sehen. Ein wenig Glück gehört natürlich dazu. Die zerklüftete Küste Alaskas bietet vielen Meeressäugetieren Schutz und Nahrung. In den Gewässern Alaskas finden sich 16 Walarten. Für eine Walbeobachtung bieten sich vor allem die Inside Passage, der Kenai Peninsula oder Kodiak Island an.

 Auch die grandiose Landschaft versetzt die Besucher in Staunen. Der mächtige Yukon River durchfließt das Land, um in der Beringsee zu enden, türkisfarbene Flüsse und Seen, die weitläufigen Flächen der Tundra, die Inside Passage mit ihren tiefen Fjorden und mehr als 50 Gletschern... Das Landschaftsszenario ist vielfältig und beeindruckend. Wer den höchsten Berg Nordamerikas sehen möchte, sollte den Mt. McKinley besuchen (6.194 m). Umgeben ist er von vielen weiteren Bergen der 1000 km langen Alaska Range. Und als eine der schönsten Panoramastrassen der Welt gilt der Glenn Highway. Dieser 301 Kilometer lange Highway verbindet Anchorage mit Glennallen und ist Teil der Alaska Route 1.


Ein besonderes Spektakel sind die Nordlichter, die man in Alaska erleben kann. Was für ein Himmelszenario sich dem Betrachter bietet! Die beste Zeit sind die Monate zwischen September und März um diese besondere Farbenvielfalt am Himmel zu bewundern. Fast schon magisch wirken diese Irrlichter und Lichterscheinungen. Auch die Mitternachtssonne lässt sich in den Sommermonaten in Alaska erleben. So scheint zum Beispiel in Barrow ganz im Norden im Juni fast den ganzen Tag, also 24 Stunden lang, die Sonne, wo hingegen es im Dezember 24 Stunden dunkel ist. Nicht einfach hier zu leben. Nicht ganz so extrem ist es dahingegen in Anchorage mit 19 Stunden Tageslicht im Sommer und noch rund 5,3 Stunden im Winter.

Hauptreisezeit für Alaska sind die Monate zwischen Mai und Anfang September. In dieser Zeit ist das Klima ähnlich wie in Nordeuropa. Mit etwas Glück lassen sich hier Temperaturen von bis zu 25 Grad erleben. Da das Land nur spärlich besiedelt ist, ist eine frühzeitige Reservierung empfehlenswert. Rucksacktouristen werden Alaska ebenso lieben wie Kreuzfahrer oder Reisende, die Alaska mit dem Wohnmobil erkunden wollen. Wer es einfacher möchte, sollte an einer geführten Rundreise teilnehmen.

Wer mehr über Alaska erfahren möchte, kann sich auch eine App herunterladen. Im iTunes Store unter TravelAlaska oder unter Google Play unter My Alaska Trip.

Montag, 2. März 2015

Nürnberg für Groß und Klein



Ob Sommer - ob Winter, ob Jung oder Alt: Nürnberg ist immer eine Städtereise wert, denn es gibt für alle etwas zu sehen - und dies zu jeder Jahreszeit. Die Metropolregion Nürnberg bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen, die eine Städtereise dorthin nicht langweilig werden lassen.

Natürlich sollte man in jedem Fall die berühmten Sehenswürdigkeiten wie die Sebalduskirche, die Nürnberger Stadtmauer oder auch das Albrecht-Dürer-Haus entdecken.

Die Geschichte des Nationalsozialismus wird anschaulich mithilfe von Bildern, Audioguides und echten Fundstücken im Reichsparteitagsgelände dargestellt, denn es wurde umgebaut und ist heute ein Dokuzentrum. Das 16,5 km2 große Gelände diente vor 1933 als Naherholungsgebiet, und wird heute auch wieder als solches genutzt. Auf dem Dutzendteich kann man Boot fahren, und auf den Liegewiesen um den Teich herum lässt sich wunderbar die Sonne genießen. Ein Gang auf die Zeppelintribüne und das Rednerpult lässt nur erahnen welche Ausmaße Adolf Hitlers Pläne hatten.

Die Nürnberger Burg - das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg - ist eine weitere Sehenswürdigkeit, welche bei einer Städtereise nach Nürnberg nicht fehlen sollte. Die Nürnberger Burg zählt als Wehrbau und wurde nach dem zweiten Weltkrieg wieder nach den historischen Formen aufgebaut.

Ein Gang in das Viertel Nürnbergs hinter der Burg, rund um den Kaulbachplatz herum, verschafft einen Einblick wie Nürnberg vielleicht heute noch aussehen würde. Dort sind keine bzw. kaum Bomben gefallen. Deswegen ist Nürnberg an diesem Ort noch relativ unberührt und man kann dort wundervolle Jugendstilbauten betrachten.

Täglich um 12 Uhr an der Frauenkirche am Hauptmarkt hat man die Möglichkeit, das berühmte Nürnberger "Männleinlaufen" zu bewundern. Darstellen soll das Nürnberger Schauspiel die Sieben Kurfürsten die sich vor Kaiser Karl IV. verneigen.

Der Felsenkeller sollte bei einer Städtereise nach Nürnberg ebenfalls nicht versäumt werden. Er diente früher zur städtischen Wassergewinnung. Später dann auch zur Bierlagerung. Der Grund für die Vergrößerung des Nürnberger Felsenkellers war, dass nur derjenige Bier ausschenken durfte, der einen Anteil von mindestens 10 auf 16 Schuh (3x4,80 m) dort unten besaß.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist sicherlich eine Stadtrundfahrt mit der historischen Straßenbahn auf der Burgringlinie 5. Von Mai bis September jeden Montag an der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof (13,- € p.P.).

Bei einer Städtereise nach Nürnberg in der Vorweihnachtszeit ist der Christkindlesmarkt in der Nürnberger Altstadt natürlich ein ganz besonderes Highlight. Dort kann man die berühmten „3 im Weckla“ (3 Nürnberger Bratwürstchen im Brötchen) und einen Glühwein genießen. Zu kaufen gibt es viele wundervolle handgemachte Werkstücke, Spielzeug und allerlei Leckereien. Ebenso ist der Weihnachtsmarkt der Nationen Erlebnis der besonderen Art - hier kann man verschiedene - für das jeweilige Land typische Spezialitäten - probieren.

Nürnberg bietet genauso wie die nahegelegene Stadt Erlangen (mit der S-Bahn in einer halben Stunde erreichbar) die Möglichkeit von ausgedehnten Shoppingtouren.

Zum ausruhen und entspannen bieten sich bei einer Städtereise in Erlangen der Schlosspark und der botanische Garten an. In den Sommermonaten gibt es ganz in der Nähe des Schlossparks das "Eishaus". Hier kann man sehr, sehr leckeres und hausgemachtes Eis mit unterschiedlichen Toppings preiswert genießen. Doch Vorsicht! Die Kugeln sind riesig, also nicht gleich die gewohnte Menge bestellen...

Erlangen als Bierstadt. Die Erlanger „Berchkerwa“ (Bergkirchweih) ist ein besonderes Event im Sommer. Mit Trachten geht es zur Fränkischen Wies’n auf den Berg. Doch gehen Sie lieber ein wenig vor Schluss wieder nach unten, denn sonst sind sie mitten im Gedränge der jungen Studenten.

Für Sportbegeisterte ist die Boulderhalle (Klettern in einer Halle ohne Sicherung) in Erlangen-Dechsendorf ein schönes Ausflugsziel während einer Städtereise nach Nürnberg und Umgebung.
Ebenso Das „Palm Beach“ in Königsstein bei Nürnberg. Ein Erlebnisbad, welches für jeden etwas bietet. Wellenbad, Rutschenlandschaft mit mehr als 10 Rutschen, Kristallthermalbäder, Solarium, Sprungturm, Restaurants,…

Als kulinarisches Highlight der Städtereisenach Nürnberg und Umgebung lässt sich die „Trattoria Salento“ in der Universitätsstraße in Erlangen oder „‘s Baggers“ in Nürnberg - das Looping- und Schienenrestaurant empfehlen. Die besten Cocktails gibt es in Erlangen in der Havana Bar - große Auswahl, frisch gemixt und faire Preise.

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass eine Städtereise nach Nürnberg für Groß und Klein sowie für jede Jahreszeit etwas sein kann. Man muss nur die richtigen Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten auswählen.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Städtereisen: Ein Tag in Brüssel



Eine Städtereise nach Brüssel ist ein wunderbares Vergnügen! Die Atmosphäre der belgischen Hauptstadt ist einzigartig. Nicht nur die herausragenden und bekannten Sehenswürdigkeiten wie das Manneken Pis, das Atomium oder der Grand’Place machen Brüssel zu einem lohnenden Ziel einer jeden Städtereise. Brüssel hat ein ganz besonderes Flair!

Wir starteten den Besuch von Brüssel von unserem zentral im Herzen der Stadt gelegenen NH Atlanta Brussels Hotel aus. Von hier aus waren es nur wenige Gehminuten zum zentralen Platz. Auch zur Rue Neuve, der berühmtesten Einkaufsstraße Brüssels, war es nur einen Katzensprung. Die Zimmer waren geräumig und geschmackvoll eingerichtet. Vom Frühstücksraum des Hotels im Obergeschoß bot sich uns schon beim Frühstück ein toller Blick auf die Innenstadt. So konnte der Tag wunderbar starten!

Erste Station in Brüssel war natürlich der Grand’Place - Brüssels historischer Marktplatz. Architekturliebhaber werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Majestätische Zunfthäuser umrahmen den Platz. Ein Gebäude ist schöner als das andere - allen vorweg natürlich das eindrucksvolle Rathaus von Brüssel. Hier wird die Geschichte der Stadt wieder lebendig und der Grand’Place zählt nicht umsonst zum UNESCO Weltkulturerbe. Lohnenswert ist es, an einer Stadtführung durch Brüssel teilzunehmen. Während dieser Führung bekommt man die Geschichte der einzelnen Häuser toll erklärt.
 (Grand'Place, Brüssel)

In einer der Seitenstraßen des Grand’Places befindet sich dann auch schon das Manneken Pis. Er ist der Liebling der Stadt und verfügt zwischenzeitig über eine Vielzahl an Kleidungsstücken. 830 wurden bislang gezählt. Auch zum Zeitpunkt unseres Besuchs trug er ein Gewand - was ich persönlich etwas Schade fand. Es ist schwer ein gutes Foto zu machen - wird er doch von unzähligen Touristen belagert.


(Manneken Pis, Brüssel)
Und auf dem Weg zum Manneken Pis kamen wir bereits an den ersten Ständen mit Brüssler Waffeln vorbei. Hier kann man einfach nicht vorbeigehen! Egal ob man Hunger hat oder nicht. Man kann sie blanko oder mit verschiedenen Toppings wie Puderzucker, Sahne und Früchten oder Schokolade genießen. Und überhaupt ist die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten in Brüssel groß. Ob typische belgische Fritten, Sternegastronomie oder süße Köstlichkeiten wie belgische Pralinen….  Zu den besten Frittenbuden in Brüssel zählt zum Beispiel das „Maison Antoine“ im Europaviertel. Und die Stadt ist voll von Cafes und gemütlichen Kneipen. 
(Atomium, Brüssel) 

Nun nicht mehr zu Fuß besuchten wir dann natürlich auch noch das Atomium - das Wahrzeichen Brüssels. Dieses stellt ein Eisenmolekül in 165-milliardenfacher Vergrößerung dar und wurde anlässlich der Weltausstellung im Jahre 1958 errichtet. Auf der Stadtrundfahrt kamen wir auch an vielen mondänen Bauten vorbei, sahen den Triumph-Bogen und natürlich auch den Place Royal - den Königspalast. Aber Brüssel ist nicht Brüssel, wenn man nicht auch den EU-Distrikt gesehen hat. Dieser ist so ganz anders als das historische Brüssel. Futuristisch anmutende Glaspaläste neben gigantischen Bürokomplexen.

Eine Städtereise ohne Shopping? Auch dies gehörte natürlich zu unserer Städtereise nach Brüssel dazu. Vom Grand'Place aus ging es zu Fuß zur mondänen Sankt Hubertus Galerie. Hier hieß es schauen und staunen. Und shoppen ganz anderer Art konnten wir auch auf dem Place de Jeu de Balles, wo täglich ein großer Flohmarkt stattfinden. Etwas Glück gehört hier natürlich dazu ein außergewöhnliches Schnäppchen zu erwerben. Das Marollenviertel ist übrigens für diesen Trödelmarkt bekannt.