Ich finde sie schön: die A-ROSA Silva - so kann man es knapp und
präzise ausdrücken. Sehr schön sogar! Für mich ist die A-ROSA Silva eines der
schönsten Flussschiffe, das momentan auf dem Rhein (und auch auf Main und der
Donau) unterwegs ist.
(A-ROSA Silva im Hafen von Wien)
Schon alleine die Farbgebung ist wunderschön - was natürlich immer im Auge
des Betrachters liegt. Hell und freundlich und farblich auf einander abgestimmt
ist das Erscheinungsbild der A-ROSA Silva. Eine Mischung aus Beige- und
Lilatönen.
Die Verteilung der Decks ist ein wenig ungewöhnlich - liegen diese doch auf
versetzten Ebenen. Ganz oben auf dem Sonnendeck gibt es einen kleinen beheizten
Außenpool, ein Außenrestaurant mit Sonnendach und auch eine Grillstation. Hier
auf dem Sonnendeck lässt es sich fast schon bei jedem Wetter aushalten. Warm
eingepackt wenn es kühler ist - entspannt auf den Sonnenliegen wenn das Wetter
dazu passt und die Sonne scheint. Es ist herrlich, die wunderschönen
Flusslandschaften an sich vorbei gleiten zu lassen.
(A-ROSA Silva Panoramabar)
Dies kann man jedoch auch von der großzügigen Panoramabar, die sich im
vorderen Bereich der A-ROSA Silva befindet. Fast der komplette Bereich ist bis
auf Höhe der Sitzgelegenheiten verglast und bietet traumhafte Aussichten. Und dies
natürlich wetterunabhängig.
Wie es auf den A-ROSA Flussschiffen üblich ist, haben die Kabinen auf dem
mittleren und oberen Deck französische Balkone. Im unteren Bereich des Schiffes
haben die Kabinen kleinere Fenster, die nicht zu öffnen sind. Die Kabinen sind
geschmackvoll eingerichtet und verfügen über ein geräumiges Doppelbett, einen
Flachbild-Fernseher, Safe, Föhn, Klimaanlage und auch eine Sitzgelegenheit -
dies lässt die Flusskreuzfahrt zum Vergnügen werden. Sicherlich nutzt man die
Kabine meist nur zum Umziehen und Schlafen - hier an Bord der A-ROSA Silva
vielleicht noch ein wenig länger. Und natürlich gehört auch ein kleines Bad mit
Dusche, WC und Waschbecken dazu.
Wie auch die A-ROSA Flora hat auch die A-ROSA Silva Junior- und Balkonsuiten,
die weitaus geräumiger sind. So ist die Juniorsuite rund 21 m² groß - die
Balkonsuite sogar 29 m². Im Vergleich dazu haben die "normalen"
Kabinen rund 14,5 m². Ich finde, das reicht.
(A-ROSA Silva Kabine mit franz. Balkon)
Eine Flusskreuzfahrt lässt sich meines Erachtens auch wunderbar zum Erholen
nutzen. Oben hatte ich ja bereits erwähnt, dass es herrlich ist die
Flusslandschaften an sich vorbei ziehen zu lassen. Für mich ist dies
Entspannung pur. An Bord der A-ROSA Silva kann man aber wunderbar im
Wellnessbereich verweilen. Von der finnischen Sauna aus (die kostenlos ist) hat
man während des Saunagangs einen traumhaften Panoramablick. Allerdings sollte
man darauf gefasst sein, wenn die A-ROSA Silva im Hafen liegt, dass man genauso
gut reinschauen kann...
Wellnessanwendungen sind durch das professionelle Team natürlich ebenso
möglich. Eine Vielzahl an Angeboten kann gebucht werden (kostenpflichtig). Am
besten macht man so schnell wie möglich seinen Wunschtermin aus.
(A-ROSA Silva Wellness - Ruhebereich)
Auch die A-ROSA Silva bietet - wie alle anderen Schiffe von A-ROSA -
abwechslungsreiche Buffets mit sogenannten Live-Cooking-Stationen. Dies sind
Bereiche, in denen das Essen frisch vor den Gästen zubereitet wird. Morgens,
mittags, abends... - nicht zu vergessen die Kaffeepause an einigen Tagen.
Natürlich mit leckerem Kuchen....
Mein Fazit: Flusskreuzfahrten mit A-ROSA Silva sind immer etwas Besonderes -
schon alleine des Schiffes wegen!
Entdecken Sie die Schönheiten unserer Welt auf einer wunderschönen Erlebnisreise. Egal ob es sich dabei um außergewöhnliche Architektur handelt, grandiose Landschaften oder die schönen Dinge von Land und Leute vor Ort.
Dienstag, 12. April 2016
Donnerstag, 31. März 2016
Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer
Nach
unserem Flug von Frankfurt nach Jerez de la Frontera in Spanien ging es direkt
per Taxi-Transfer in den Hafen von Cádiz wo unser Kreuzfahrtschiff auf uns
wartete, um uns über Gibraltar, Marokko nach Spanien und Frankreich mit
zunehmen. Die Schönheiten des westlichen Mittelmeeres erwarteten uns.
Am
frühen Morgen erreichten wir britische Kronkolonie Gibraltar, die an der
Nordseite der gleichnamigen Meeresenge liegt. Unser Ausflug in Gibraltar führte
uns zum Kreidefelsen, der an der Südspitze der Iberischen Halbinsel ins Meer
ragt. Er wird auch als “Affenfelsen“ bezeichnet, da auf ihm die bekannten
wilden Affen leben. Die Legende besagt, dass Großbritannien Gibraltar erst dann
wieder an Spanien zurückgibt, wenn alle Affen ausgestorben sind - gerade darum
werden sie auch bestens gepflegt. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis, da die
Affen keinerlei Scheu zeigen.
Nach
dem kurzen Besuch von Gibraltar steuerte unser Kreuzfahrtschiff durch die
Meerenge von Gibraltar in die nur wenige Kilometer entfernte marokkanische
Hafenstadt Tanger. Bei einer Rundfahrt durch Tanger bis zum Kap Spartel
besuchten wir die Herkulesgrotten. Wir spazierten durch die eng gewundenen
Gassen des Grand Socco zu den Souks der Medina am Berghang und besuchen ein
Kunsthandwerks-Museum.
Wieder
an Bord zurück, steuerte unser Kreuzfahrtschiff zur andalusische Stadt Málaga
in Spanien, die wir am frühen Morgen des nächsten Tages erreichten. Hier
erwartete uns ein absoluter Höhepunkt unserer Reise. Nachdem wir am Vormittag
einen Ausflug zur Stadt Granada durchführten, ging es nach einem guten
Mittagessen zur Besichtigung der Palastanlage der Alhambra und der wundervollen
Gärten des Generalife. Diese, mit Blick auf die schneebedeckten Gipfel der
Sierra Nevada gelegene, ehemalige Sommerresidenz der maurischen Herrscher lässt
immer noch den Glanz der damaligen Zeit erahnen. Mit der Vertreibung des letzten
Maurenkönigs Boabdil, ging 1492 eine fast über 600 Jahre lange islamische
Zeitepoche in Spanien zu Ende.
Nach
diesem gelungen Höhepunkt und sehr anstrengender Tagesausflug erreichten wir am
Abend den Hafen von Almería, wo wir wieder an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes
stiegen. Am nächsten Nachmittag erreichten wir Ibiza, die Baleareninsel -
bekannt als Partyinsel. Hier erkundeten wir die malerische Altstadt auf eigene
Faust. Leider war dies nur ein kurzer Besuch, da wir von einem lang anhaltenden
Regenschauer überrascht wurden, der uns sofort wieder an Bord unseres Schiffes
trieb.
Am
kommenden Tag setzten wir mit kleinen Booten nach Palma de Mallorca über.
Unsere eigene Erkundungstour führte uns zur prächtigen gotische „Kathedrale des
Lichtes“, eine der schönsten Kirchen des Landes. Im Anschluss gingen wir durch
die eleganten Straßen und die urigen Altstadtgassen mit den herrlichen
Innenhöfen der alten Stadtpaläste. Zierliche Brunnen und eine üppige
Blumenpracht blickten uns entgegen.
In
der Nacht verließen wir mit unserem Kreuzfahrtschiff die Baleareninsel Mallorca
und nahmen Kurs auf Barcelona. Unser Ausflug am nächsten Tag führte in die
katalanische Hauptstadt Barcelona - neben Madrid und Sevilla eine der
pulsierenden Metropolen Spaniens. Wir bewegten uns auf den Spuren Gaudis, einem
Künstler von architektonischen Bauwerken, wie die noch unvollendete Sagrada
Familia. Gemütliche Kneipen und Tapas-Bars reihen sich in der Altstadt
aneinander und spiegeln das typisch spanische Flair wieder. Besonders
empfehlenswert ist ein Bummel auf den Ramblas, der Flaniermeile Barcelonas.
Am
vorletzten Tag unserer Reise machten wir Station in Ajaccio auf Korsika. Natürlich
sahen wir das Geburtshaus Napoleons auf
unserem Fußmarsch durch die Stadt. Abschließend konnten wir wirklich sagen,
dies waren die schönsten Häfen des westlichen Mittelmeers. Am nächsten Tag
erreichten wir Nizza, das wir auf unserem Transfer zum Flughafen in einer
kurzen Stadtrundfahrt kennen lernen konnten.
Das Ende einer beeindruckenden Kreuzfahrtdurch das westliche Mittelmeer!
Mittwoch, 9. März 2016
Landgang in: Lissabon
Landgang in: Lissabon
Lissabon, die wunderschöne Stadt am
Tejo, ist Ziel vieler Westeuropakreuzfahrten und auch vieler
Atlantikkreuzfahrten. Die portugiesische Hauptstadt auf einem Landgang zu
erkunden ist lohnenswert!
Portugal, das Land am südwestlichsten
Ende Europas, ist das Land der alten Seefahrer. Jahrhundertelang stachen von
hier die bedeutenden damaligen Weltentdecker in See. Vasco da Gama, Heinrich
der Seefahrer, Bartolomeu Diaz… Ihnen zu Ehren befindet sich im Stadtteil Belem
ein Denkmal. Aber dazu mehr.
Wie muss es einst gewesen sein, von
Deck einer Karavelle in See zu stechen oder hier in Lissabon wieder an Land zu
gehen? Die modernen Kreuzfahrtschiffe bilden dazu natürlich keinen Vergleich.
Heutzutage ist es viel einfacher die Welt auf einer Kreuzfahrt zu erkunden als
damals. Und wenn Sie die Gelegenheit haben in Lissabon an Land zu gehen,
sollten Sie diesen Landgang auch für einen Landausflug nutzen.
Was sollte man auf einem Landgang in
Lissabon alles gesehen haben? Wir stellen Ihnen einige wichtige
Sehenswürdigkeiten in diesem Blog vor.
Stadtviertel Belem
Ein Muss eines jeden
Landgangs in Lissabon ist der Stadtteil Belem, das sich direkt am Ufer des Tejo
im Westen der Stadt befindet. Hier brachen schon mehr als 500 Jahren die alten
Karavellen auf. Es ist ein Ort der Sehnsucht. Und UNESCO Welterbe wartet darauf
erkunden zu werden.
Denkmal der Entdeckungen (Padrao dos Descobrimentos)
Dieses Denkmal ehrt die einstigen
portugiesischen Seefahrer. Es wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem
Seefahrer (1394-1460) im Stadtteil Belem errichtet. Hierauf sind 33 Seefahrer abgebildet.
Natürlich ist auch Heinrich der Seefahrer dabei. Direkt davor ist eine Windrose
zu sehen, die einen Durchmesser von 50 m hat.
Hieronymus-Kloster (Mosteiro dos Jeronimos)
Ebenfalls in Belem zu finden ist das
Hieronymus-Kloster. Es ist das gewaltigste und eindrucksvollste Bauwerk der
Stadt. Es ist ein Juwel der manuelinischen Gotik, eine portugiesische Variante
der Spätgotik. Schon
Vasco da Gama bat hier um Schutz auf seinen Seereisen. Und im Inneren befinden
sich nicht nur viele dekorative Elemente, sondern auch viele Seefahrtsmotive. König
Manuel I. (1469-1521) gab den Bau einst in Auftrag, wobei es erst 1601
fertiggestellt wurde.
Alfama
Östlich der Baixa erstreckt sich das älteste Stadtviertel Lissabons. Es geht
hoch hinauf. Die Straßen und Gassen sind eng und verwinkelt. Dieses Viertel
überstand auch weitestgehend das verheerende Erdbeben von 1755. Wenn hier
hinauf geht fühlt man sich fast wie in einer anderen Zeitepoche.
Castelo de Sao Jorge
Hoch über dem Tejo thront die Ruine
der alten Georgsburg. Das Castelo de Sao Jorge war lange Zeit eine Festung. Von
hier oben - übrigens der höchste Punkt der Stadt - hat man einen wunderbaren Blick
über die ganze Stadt und den Tejo.
Avenida de Liberdade
Wenn Sie die Avenida
de Liberdade erreichen könnte man fast meinen, man sei in Paris. Die Champs
Elysees lässt grüßen. Rund 1,5 km ist die Prachtstraße lang. Wenn Sie oben
anfangen dauert es gut 40 Minuten bis zu auf den Praca Marques de Pombal
ankommen.
Park der Nationen (Parque das Nacoes)
Lohnenswert ist es auch auf einem
Landgang in Lissabon durch den Park der Nationen zu schlendern. Diese wurde
extra zur Weltausstellung im Jahre 1998 errichtet. Besonders sehenswert ist das
Ozeanarium in dem sich alles der Unterwasserwelt widmet - und dies von allen
Weltmeeren. Es gilt als das größte Europas.
Landgang in Lissabon am Abend
Wenn Sie während Ihrer Kreuzfahrt über
Nacht in Lissabon bleiben sollten Sie eines der vielen Fado-Lokale in der
Altstadt aufsuchen. Zum Beispiel in der Alfama, im Stadtteil Mouraria oder
Madragoa. Der Fado ist eine schwermütige Musikrichtung, die zum Welterbe
erklärt wurde. Hierbei dreht es sich meist um Liebe, Missständen und der
Sehnsucht nach besseren Zeiten.
Und was sollte man sonst noch bei einem Landgang in Lissabon tun?
Natürlich eine bica - einen typischen starken Kaffee in einem der vielen Cafés
trinken und das Treiben beobachten. Die Bica gilt fast schon als
Nationalgetränk der Portugiesen. Vielleicht am Rossio. Dieser Platz ist das Herz der Stadt und Dreh- und
Angelpunkt für alle Besichtigungen der Stadt.
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Westeuropakreuzfahrt
Montag, 29. Februar 2016
Faszination Ägypten
Faszination Ägypten
Wenn ich meine
Augen schließe und an Ägypten denke, sehe ich alle Details des Landes plastisch
vor mir. Von Abu Simbel bis nach Alexandria schlängelt sich das blaue Band des
Nils durch Ägypten. Unmittelbar am Ufer zeigt sich eine faszinierende
Landschaft in allen Grüntönen der Felder und Bäume, der braune fruchtbare Boden
der Äcker, die vielen Farben der angrenzenden Wüste, von ockergelb über schwarz
zum leuchtenden Grau der Berge - und die Sonne immer zum Greifen nahe.
Die uralten
Dörfer und Städte in Ägypten, in denen noch Teile eines über Tausende von
Jahren immer gleichen Lebenskreislaufes zu erahnen ist. Niemals werde ich den
Augenblick vergessen wo ich während meiner ersten Ägypten Rundreise vor der
Cheops Pyramide in Gizeh stand und fassungslos die Größe der exakt angehäuften
großen Steinblöcke sah. Was für einen Aufwand um den Göttern zu gefallen dachte
ich mir. Das war der Anfang des großen Staunens über eine alte Kultur die auf
den ersten Blick für mich nicht leicht zu verstehen war.
Am Ende der Ägypten
Rundreise spürte ich ein sehr leichtes Gefühl in mir, das mir sagte: Du hast
vor Jahrtausenden hier schon einmal gelebt! Das Ägyptische Nationalmuseum in
Kairo verbirgt Hundertausende von Fundstücken aus der Jahrtausend alten Kultur -
sortiert nach Alter und Thematik. Unmöglich sich mit allen Fundstücken zu
beschäftigen. Die Formen und Farben der Ausstellungsstücke haben bis heute
nicht an Ihrer Ausdruckskraft verloren. Ein Reiseleiter ist unbedingt bei dem
ersten Besuch im Ägyptischen Museum notwendig. Er führt die Besucher zu den
wichtigsten und wertvollsten Stücken.
Außerhalb der
Ruhe des Museums tobt der Verkehr der größten Stadt des afrikanischen
Kontinents. Ein Besuch der Altstadt von Kairo und seinen berühmten Moscheen
zeigt die Vielfalt des Orients. Mich haben die engen Gassen der Altstadt von Kairo
mit seinen vielen uralten Läden fasziniert. Alles wild durcheinander und gerade
deshalb habe das Gefühl, ich finde - zum Greifen nahe - einen lange gesuchten
Schatz.
(Dorfleben in Ägypten)
(Dorfleben in Ägypten)
Eine
Wüstenfahrt zur Oase Fayum während dieser Ägypten Rundreise bleibt mir lange in
Erinnerung. Auch dort Reste der alten Ägyptischen Kultur. Wie Perlen an einer
Kette reihen sich die alten Kultstätten entlang des Nil von Alexandria bis Abu
Simbel auf. Die Stufenpyramiden von Sakkara in der Nähe von Kairo, der Tempel
von Dendera mit der Blume des Lebens, der gewaltige Tempel von Karnak in Luxor,
das Tal der unglaublichen Totengräber in Theben, die Memnon Kolosse, der Tempel
der Hl. Krokodile in Kom Ombo, der Horos Tempel in Edfu, der gewaltige Staudamm
in Assuan und ganz an der Grenze zum Sudan und am breiten Nasser Stausee
gelegen Tempel von Abu Simbel. Dazu noch die Nilkreuzfahrt zwischen Luxor und Assuan,
die dem Auge täglich mit einem Landschaftsbild begeistert das ohne gleichen
ist. Meine Begeisterung wird niemals enden.
(Pyramiden von Gizeh)
(Pyramiden von Gizeh)
Ich habe alle
Reisemöglichkeiten in Ägypten auf Rundreisen kennen gelernt. 14 Tage ist eine
Reisedauer die man sich unbedingt beim ersten Mal in Ägypten nehmen sollte. Die
große alte Kultur hat seinen Anfang um die Hauptstadt Kairo herum. Bei einer
Rundreise durch Ägypten sollte man in Kairo anfangen. Wiederholer haben dann
auch in einer Woche noch viel Neues kennen zu lernen.
Labels:
Ägypten Rundreisen,
Kairo,
Nilkreuzfahrt,
Pyramiden von Gizeh
Mittwoch, 10. Februar 2016
Ostseekreuzfahrt - ein Reisebericht
Im
Hafen von Kiel begann eine wirklich wunderschöne Reise - hier startete unsere Ostseekreuzfahrt. Diese führte uns über
Nacht direkt zur Hauptstadt von Schweden - nach Stockholm. In den frühen
Morgenstunden begleitete uns unser Lotse durch die Schären - ein wirklich faszinierendes
Erlebnis auf dem Schiff. Fast auf jeder, der kleinen Schären befinden sich
Häuer, die zum Teil fast die ganze Fläche der kleinen Inseln einnehmen. Durch
den Morgentau und dem Nebel mit den ersten Sonnenstrahlen ein wunderbares und
beeindruckendes Naturschauspiel. An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden,
dass wir fast auf allen Tagen unserer Reise ein traumhaftes Wetter während
unserer Ostseekreuzfahrt hatten - und das im Mai! Den Aufenthalt in Stockholm selbst, durchlebten wir mit
einer zweistündigen Stadtrundfahrt und einem Besuch des Gebäudes, in der die
Nobel-Preise verliehen werden. Für Stockholm selbst war dies ein relativ kurzer
Stopp, wo man den Flair der Stadt und seine kulturellen Schätze nicht in diesem
Zeitrahmen entsprechenden ausschöpfen kann.
(Schären vor Stockholm)
Weiter trug uns das Schiff, bei strahlendem
Sonnenschein am dritten Tag unserer Ostseekreuzfahrt auf See, Richtung Tallin - der Hauptstadt von Estland, wo
wir eine Altstadtbesichtigung unternehmen. Hier konnte man vielerorts noch die
deutschen Wurzeln durch Inschriften an Häusern und Straßennamen erkennen. Die
komplette Altstadt wurde restauriert und bildet mit den schmalen Gassen und
kleinen Geschäften einen urigen und zugleich gemütlichen Eindruck. Durch die
Reiseleitung erfuhren wir so einiges über geschichtliche Hintergründe der Stadt
und des Landes. Ein wirklich empfehlenswerter Ausflug.
Aber Kreuzfahrten bedeuten
nicht nur kulturelle Reisehighlights, sondern auch kulinarische Genüsse. Sämtliche
Speisen und Getränke an Bord waren sehr gut und man konnte zu verschiedenen
Urzeit (eigentlich fast rund um die Uhr) gutes Essen genießen. Die Verpflegung
an Bord ist nichts für Schlankheitsbewusste oder jene die abnehmen wollen. Aber
was soll’s - schließlich ist man im Urlaub und sollte auch dies genießen.
In
den folgenden zwei Tagen stand St.
Petersburg in Russland auf unserem Kreuzfahrtprogramm dieser Ostseekreuzfahrt, wo es sehr viele
kulturelle Höhepunkte zu bestaunen gab. Der absolute Höhepunkt war natürlich
der Katharinenpalast von Peter dem Großen mit seiner riesigen Parkanlage und
den zahlreichen, unterschiedlichen Brunnen mit goldenem Glanz, dem
wiederaufgebauten Bernsteinzimmer und dem prunkvollen Baustil, vergangener
Zeiten. Neben dem Katharinenpalast, konnten wir sehr viele Eindrücke aus St.
Petersburg mitnehmen, wie z. B. die Eremitage, die Peter und Paul Kirche,
zahlreiche Denkmäler, den Panzerkreuzer Aurora und vieles mehr. Um die
wichtigsten Einrichtungen von St. Petersburg kennenzulernen reichen zwei Tage
aus, wenn man jedoch weitere geschichtliche Einblicke bekommen möchte, sollte
man einen längeren Aufenthalt einplanen. Wobei nicht alle Ostseekreuzfahrten gleich zwei Tage in St. Petersburg eingeplant haben. Dies sollte man bei der Wahl der richtigen Ostseekreuzfahrt bedenken.
(Peterhof in St. Petersburg)
Auf unserer weiteren Ostseekreuzfahrt machten
wir auch noch Halt in Riga, der Hauptstadt von Lettland. Hier konnten wir den
Dom zu Riga, die Rolandsstatue, die Orthodoxe Kathedrale, die Petrikirche und
das Schwarzhäupterhaus auf unserer Stadtrundfahrt sehen.
Die nächste Station
dieser Ostseekreuzfahrt führte uns nach Klaipeda
in Litauen, wo wir uns die Kurische Nehrung ansahen - mit einem guten
Mittagessen verbunden.
Der letzte Höhepunkt unserer Ostseekreuzfahrt war Gydina
(Danzig) in Polen, der mit einem
Stadtrundgang in Danzig verbunden war und einem Ausflug zur Marienburg, wo wir
Einblicke in die Ritterzeit bekamen. Der Ausflug zur Marienburg ist ein Muss,
wenn man in Danzig Halt macht.
(Marienburg)
Unser
Fazit: Unsere Ostseekreuzfahrt war wirklich wunderschön und beeindruckend. Wer
sich für Geschichte und Kulturen interessiert muss diese Kreuzfahrt auf derOstsee einfach selbst erleben.
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